November 2018 in der hansa48

Sa., 03.11. | Bildervortrag

20:00 Heiko Klotz: Kiel-Wladiwostok-Kiel - Mit dem Auto von der Ostsee zum Pazifik oder In 80 Tagen um die halbe Welt

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Wladiwostok, Endpunkt der Transsibirischen Eisenbahn, ist Russlands Tor zum Pazifik. Daher ist der Ort, dessen Name „Beherrsche den Osten“ bedeutet, von großem strategischem Wert und war bis 1991 eine geschlossene Stadt.

Dieses ferne Ziel lockte die Weltenbummler Heiko Klotz und Nadja Svetlova schon lange. Also kauften sie sich ein Allrad-Auto, bauten es reisetauglich um und begaben sich auf eine lange, abenteuerliche Reise, die sie quer durch Russland bis zum ersehnten fernen Ziel Wladiwostok brachte. Unterwegs besuchten die beiden viele wunderbare russische Städte wie z.B. Kasan, Jekaterinburg, Irkutsk, Ulan-Ude, Tschita, Blagoveschtschensk und Chabarovsk und wurden von der „russischen Seele“ mit ihrer Wärme und Freundlichkeit verwöhnt und verzaubert. Auf der Strecke liegt auch der Baikalsee, dem natürlich ein ausgiebiger Besuch abgestattet wurde. Auf dem Rückweg unternahmen die zwei einen Abstecher in die Mongolei. Die Fahrt quer durch dieses großartige Land mit seiner überwältigenden Landschaft, den vielen buddhistischen Klöstern, mit Jurten, Jaks und Kamelen war einer der Höhepunkte der Reise.
Schließlich ging es via Gobi ins Altai-Gebirge und somit zurück nach Russland. Da alles reibungslos funktionierte und das Auto auch keine Probleme machte, blieben am Ende außerplanmäßig sogar noch vier Tage Zeit, die schönste Stadt der Welt, St. Petersburg, zu besuchen.

Nach 80 Tagen und 26000 zurückgelegten Kilometern kehrten zwei glückliche und zufriedene Reisende nach Kiel zurück. Der Fotograf Heiko Klotz hat diese Reise fotografisch dokumentiert und aus den vielen Eindrücken einen Bildervortrag zusammengestellt, der live von ihm kommentiert wird.

Eintritt: 8,- / 5,- (erm.)

Di., 06.11. | Spielkultur

19.30 Skatabend

Skatabend in der besten Kneipe umme Ecke. Alle Niveaus willkommen.

Mi., 07.11. | Hansafilmpalast

20:00 Wildes Herz. Dokumentarfilm von Charly Hübner über Mecklemburg-Vorpommern mit Monchi von Feine Sahne Fischfilet.

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Ein kleines Dorf in den Weiten Mecklenburgs. Geprägt vom politischen Wandel der letzten Jahrzehnte ist hier eine Band entstanden, die etwas zu sagen hat und das sehr laut. FEINE SAHNE FISCHFILET um Jan „Monchi“ Gorkow ist heute eine der erfolgreichsten Punkbands in Deutschland und in den Augen des Staates „Vorpommerns gefährlichste Band“. Sie sorgt dafür, dass die Wüste weiterlebt und Mecklenburg noch nicht komplett im Arsch ist. Mit funkelnder Radikalität und dem Finger stehts am Verbalabzug stellen sich Monchi, Olaf, Christoph, Kai, Köbi und Max gegen Nazis, Leerstand und Wendeverliererfrust. Bleiben oder Gehen, das ist für sie die wesentliche Frage. Ihre Musik ist wie der Berserker unter den deutschen Bands, voller Aufruhr und so kompromisslos wie Poesie nur sein kann. Ihnen gelingen rasante Hymnen voller Kraft: Lautstark, lebenshungrig und lustvoll singen sie von der Lücke im System, die ihre Heimat ist. In der mecklenburgischen Idylle ist Jan Gorkow in den neunziger Jahren direkt in die gesellschaftliche Leere hineingewachsen, die sich dort immer breiter machte. Der Schauspieler und gebürtige Mecklenburger Charly Hübner erzählt die Geschichte dieses jungen und wilden Lebens zwischen stürmischem Punk-Furor und energischem Lokalpatriotismus, zwischen Rock am Ring und wellenschlagender Wahlkampftour.

WILDES HERZ ist das so intime wie mitreißende Porträt eines jungen Musikers geworden, der sich mit großem Herzen und noch größerer Klappe gegen den Rechtsruck stemmt und dabei von nichts aufzuhalten ist. Regisseur Charly Hübner begibt sich auf eine sehr ehrliche und humorvolle Reise mitten ins wild schlagende Herz einer aufgewühlten Region zwischen Verlierern und Gewinnern, zwischen Rückschlägen und tanzenden Triumphen.

Eintritt: 5,-

Do., 08.11. | Alltagsausklang

20.00-21.00 Eine gute Stunde

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Mal musikalisch, mal literarisch, mal nachdenklich, mal wundersam. Eine Gute Stunde bietet sechzig Minuten Alltagsausklang überraschenden Inhalts. Wer eine gute Stunde selbst gestalten möchte, melde sich im Kulturbüro.
Infos unter 0431-564657 oder info(at)hansa48.de

Eintritt frei - Hut geht rum

Fr., 9.11. | Theater

20:00 Der neuen Inszenierung des Thalamus Theaters: Der Hässliche

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von Marius von Mayenburg
In dieser bitterbösen, fulminanten Komödie vom Aufstieg und Fall des technischen Ingenieurs Lette geht es sofort und ganz direkt um die immer wiederkehrenden großen Fragen des Menschseins: Was ist im Leben wirklich wichtig und was macht den Mensch zum Menschen? Sind es am Ende doch nicht die inneren Werte, sondern die äußere Attraktivität? In einer rasanten Achterbahnfahrt voller überraschender Wendungen gerät Lette in beruflicher und erotischer Hinsicht in immer heftigere Verwirrungen. In den Zeiten der Selbstoptimierung kann nur die Schönheit den Erfolg bringen. Von heute auf morgen zum absoluten Schönling geworden, schwimmt Lette auf einer Welle des Erfolgs. Von den Frauen umschwärmt scheint ihn nichts mehr aufhalten zu können. Doch der Absturz kommt jäh und auf völlig unerwartete Weise. Am Ende ist der ehemals angeblich so abgrundtief Hässliche zum Narziss geworden und hat nur noch sich selbst im Spiegelbild. „Ich könnte mich stundenlang so ansehen“. Mayenburg zeigt Identität als Ware und den Körper als formbaren Rohstoff der Ich- Präsentation. Die gekonnt geschriebene Farce brilliert mit köstlichen Wortspielen und raschen, scharfen Dialogen. In der Inszenierung des Thalamus Theaters erwartet die Zuschauer eine wunderbar komische, kluge und anrührende Geschichte, die unseren eitlen, narzisstischen Verhältnissen einen Spiegel vorhält.

Karten können über das Kulturbüro der Hansa48 reserviert werden: info(at)hansa48.de

Eintritt: 12,- / 10,- (erm.)

Sa., 10.11. | Theater

20:00 Der neuen Inszenierung des Thalamus Theaters: Der Hässliche

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von Marius von Mayenburg
In dieser bitterbösen, fulminanten Komödie vom Aufstieg und Fall des technischen Ingenieurs Lette geht es sofort und ganz direkt um die immer wiederkehrenden großen Fragen des Menschseins: Was ist im Leben wirklich wichtig und was macht den Mensch zum Menschen? Sind es am Ende doch nicht die inneren Werte, sondern die äußere Attraktivität? In einer rasanten Achterbahnfahrt voller überraschender Wendungen gerät Lette in beruflicher und erotischer Hinsicht in immer heftigere Verwirrungen. In den Zeiten der Selbstoptimierung kann nur die Schönheit den Erfolg bringen. Von heute auf morgen zum absoluten Schönling geworden, schwimmt Lette auf einer Welle des Erfolgs. Von den Frauen umschwärmt scheint ihn nichts mehr aufhalten zu können. Doch der Absturz kommt jäh und auf völlig unerwartete Weise. Am Ende ist der ehemals angeblich so abgrundtief Hässliche zum Narziss geworden und hat nur noch sich selbst im Spiegelbild. „Ich könnte mich stundenlang so ansehen“. Mayenburg zeigt Identität als Ware und den Körper als formbaren Rohstoff der Ich- Präsentation. Die gekonnt geschriebene Farce brilliert mit köstlichen Wortspielen und raschen, scharfen Dialogen. In der Inszenierung des Thalamus Theaters erwartet die Zuschauer eine wunderbar komische, kluge und anrührende Geschichte, die unseren eitlen, narzisstischen Verhältnissen einen Spiegel vorhält.

Karten können über das Kulturbüro der Hansa48 reserviert werden: info(at)hansa48.de

Eintritt: 12,- / 10,- (erm.)

So., 11.11. | Ohrenschmaus

15:00 Just a little bit Dangerous Shows präsentiert: Cakes and Concerts mit Listener (SpokenHeartMusic, Kansas City, US)

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Ein veganes Torten, Kuchen und Leckereien Buffet in der Bar plus eine der intensivsten und tollsten Bands, die wir jemals veranstalten durften:

listener // Sounds of Subterrania

https://listener.bandcamp.com/








Di., 13.11. | Konzert

20:00 Kid be Kid. Piano meets BeatBox und Gesang. In einer Person.

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Was nach dreien klingt, ist doch nur eine. Die Berliner Musikerin, Komponistin und Produzentin KID BE KID füllt den Raum mit multidimensional kreiertem Sound. Sie beatboxt, singt und spielt Klavier und Synthesizer - alles zur selben Zeit, live und analog auf der Bühne. Keine Overdubs, keine Loops, keine Prerecordings. Mit Leichtigkeit zelebriert KID BE KID das Fest einer charismatischen Stimme über rhythmisch vertrackte Basslines, Akkorde und Melodien. Es hört sich an, als würde sie ihren faszinierenden Gesang gerade von einer Schallplatte sampeln, während sie ihn auf brillante Weise in Echtzeit mit ihrem Beatboxing verwebt. So vereint sie die Verspieltheit der Ebenen Rhythmus, Text, Stimme, Harmonik, Melodik und Dynamik in einer einzigen Musikerin. Dies öffnet Türen in eine ganz eigene Freiheit. Und diese ist zu hören. Ihre Songs leben von Offenheit und Spontanität, von Ruhe und Kraft, von Poesie und Minimalismus. KID BE KID ruft einen futuristischen Stil ins Leben, in dem sich selbstbewusster Neo-Soul mit mundgemachten Beats und der Habitus des Jazz zusammenschließen. Ihr Debutalbum "Sold Out" ist vom Berliner Label SPRINGSTOFF veröffentlicht worden. Jeder Song erscheint mit einem Video, das den intimen Moment der Aufnahme zeigt. „Sold Out“ ist ein persönliches, warmes Soloalbum, das unverschönt und nah an uns herantritt. KID BE KID ist quasi die akustische Version von ihrem Alias Loop Motor, als welche sie Festivals, Clubs und Subkultur längst erobert hat.

KID BE KID
The Berlin-based singer, pianist, composer, producer and live-beatboxer KID BE KID fills the room with a multidimensional sound. Singing, beatboxing and playing the piano and synthesizer live and analogue on stage, she intertwines the levels of rhythm, text, voice, harmony and melody. KID BE KID creates a rhythmically exciting, dynamic and warm atmosphere. Her songs are as complex as minimalistic, real and spontaneous. She develops a futuristic style that brings self-confident Neo-Soul with mouthmade beats into the game of Jazz. In 2017 KID BE KID released her first album 'Sold Out'. Each song is unique and presented with an intimate video showing the creation of the song.

+ Support: Ebbe Funk
Ebbe Funk ist ein Musikliebhaber. Ausgerüstet mit MPC statt Machete gräbt sich der Kieler Beat-Producer durch den Schallplattendschungel auf der Suche nach heißen Funk-Loops, verstaubten Jazz-Akkorden oder verklebten 80er-Sounds. Alle Genres werden fetzenweise in den Klangteppich eingewebt und mit Drums, die zum Kopfnicken oder Tanzen eingeladen vereint.
Sein neuestes Album heißt „TIBIA INFAMIAE“ und wurde bei den Labels Tapeinvader (Kiel) und Dezi-Belle (Berlin) veröffentlicht

Eintritt: 10,- / 8,- (VVK)

Mi., 14.11. | Hansafilmpalast

19:30 Filmreihe: Debut! Große Namen, erste Filme #5

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Auch berühmte Regisseur*innen haben klein angefangen. Wir stellen herausragende Erstlingswerke vor und diskutieren mit Filminteressierten und Filmemacher*innen über Low-Budget-Produktion, Drehbuchideen und Genre- Regeln. Veranstaltet wird diese Reihe vom Verein Filmkultur Schleswig-Holstein e.V.

Moderatoren: Johann und Daniel

Eintritt: 4,- Freier Eintritt für Filmkultur-SH-Mitglieder

Do., 15.11. | Sitzdisco

20:00 Sitzdisco Für eine Handvoll Morricone

Die Geburtstags-Sitzdisco mit Jens Raschke & Thomas Richter Er hat Hunderten von Filmen seinen musikalischen Stempel aufgedrückt. Ohne ihn wären viele unvergessliche Spaghetti-Western nur fade Makkaronis ohne Geschmack und Bedeutung. Pfeifen, Mundharmonika und dröhnende Gitarren sind nur drei seiner Markenzeichen. Und die beiden Sitzdiscojockeys Richter & Raschke verehren ihn seit vielen, vielen Jahren schon wie kaum einen Zweiten. Jetzt wird er also 90, der Ennio, und was für einen schöneren Anlass gäbe es da, um tief in seine uferlose Diskographie einzutauchen und Klassiker und allerlei Obskures zutage zu fördern? Erleben Sie einen musikalischen Plattenabend der Sonderklasse, wecken Sie Erinnerungen an Sonntagsmachmittage im Bahnhofskino oder vorm VHS-Gerät und feiern Sie mit uns das größte Genie der Filmmusik des 20. Jahrhunderts. Congratulazioni, maestro!

Eintritt: 5,-

Fr., 16.11. | Kneipenkonzert

21:00 Kneipenkonzert #90: Skorie! - Folk aus NordNordWest at its Best!

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Tief in der See des Nordatlantik leben die sagenumwobenen Melodusen (lat. Melodusa atlantikensis musicalii), krakenartige Unterwasserwesen, die in ihren Fangarmen Organe zum Aufspüren musikalischer Strömungen besitzen. Untereinander verständigen sie sich mit den empfangenen Melodien, verknüpfen diese zu komplexen Harmonien und Rhythmen. Erstmals in der Geschichte der submarinen Musikwissenschaft ist es dem Trio „Skorie!“ (skorie, schettländisch für Silbermöwe) gelungen, diese Melodien hörbar zu machen, ihren Ursprung nachzuweisen und nun einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im Repertoire finden sich Melodien aus Irland, Schottland und Skandinavien mit beeindruckend schönen Walzern, Reels und Jigs aus Shetland und Orkney sowie Hallinge und Polskas aus Norwegen und Schweden. Ergänzt wird das Programm mit Liedern über harte Arbeit, flüchtige Liebe und scharfe Getränke.

Zu den Musikanten:
Lena Schneider (Fiddle) nutzte ihre Jugend, um in der Eider-Treene-Sorge-Niederung die seltene Süderjütländische Polkalibelle zu belauschen. Später kreuzten sich ihre Wege mit Vertretern der dänischen und norddeutschen Folk- und Klassikszene. Sie arbeitete für Harald Haugaard im Rahmen seiner internationalen Fiddleschool in Breklum und spielte mit Musikern von den Shetlands, aus Skandinavien und Amerika (u. a. Hanneke Cassel und Kevin Henderson). Mit ihrem Gespür für feine Melodie-und Geigenbögen ist Lena unsere Expertin für alle Unter- und Zwischentöne und berührt mit ihrem Ausdruck tiefere Schichten.

Mit Verena Pieper haben wir nicht nur eine zweite Geige, sondern auch eine erste Mandoline in der Band. Mit kraftvollem Bogenstrich und furiosen Tempi bringt sie jeden Nöck zum Tanzen. Verena spielte in den legendären Kieler Folkbands „Red Herring“ und „The Chancers“ mit Auftritten und Workshops u. a. im Rahmenprogramm des Tønder- Festivals und beim Internationalen Folktreffen Scheersberg. Seit Jahren leitet sie zusammen mit Nils Pieper den Kieler Folkworkshop. In Schottland und Irland lernte sie das Fiddle- Spiel u. a. von Größen wie Bruce McGregor und Jenna Reid (Blazin‘ Fiddles), Casey Driessen, Adam Sutherland und Dónal O ́Connor.

Die Frage, wie man Harmonien rhythmisch zum Glühen bringt, ohne die Gitarre in Brand zu setzen, beschäftigt Nils Pieper schon seit seiner Zeit als Garagenabrocker in den späten achtziger Jahren. Hilfreiche Unterstützung erfuhr er durch Jens Kommnick, der ihm die DADGAD- Stimmung nahebrachte sowie bei der schottischen Ausnahmemusikerin Anna Massie. Gemeinsam mit Verena gründete er „Red Herring“ und „The Chancers“ und unternahm mit ihr ausgedehnte musikalische Reisen durch Irland und Schottland, zu den Aran-Inseln, den Orkneys, den Shetlands und Hebriden, immer auf der Suche nach neuen und alten Weisen unter und über Wasser.

SKORIE! Folk aus NORDNORDWEST at it’s best

http://www.skorie.com/

Eintritt: 3,-

Fr., 16.11. | Hansafilmpalast

20:00 Filmkultur SH präsentiert "Offene Wunde deutscher Film“ (Dominik Graf, Johannes F. Sievert, D 2017, 90 Min.)

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Mehr als ein Drittel aller deutschen Spielfilme gelten als verschollen - und das bezieht sich nicht auf die Stummfilmzeit. Mit "Offene Wunde deutscher Film" begeben sich Dominik Graf und Johannes F. Sievert auf eine weitere archäologische Reise in die Steinbrüche der deutschen Filmgeschichte - und versuchen, einige der Wege sichtbar zu machen, die man nicht hätte weitergehen müssen - aber können.
Als sie sich auf die Reise in die deutsche Filmgeschichte einschifften, hatten sie nicht erwartet, dass es so emotional und so mitreißend werden würde. Doch nachdem sie begonnen hatten, merkten sie mit jedem Interview, wie ungenau ihre "Kartenquote" war und was es noch alles an "Neulandquote" zu entdecken gab: faszinierende Zwischenreiche von Heimat, Subkultur, Experiment und Genre taten sich auf, und sie bemerkten - vielleicht die schönste und faszinierendste Entdeckung - dass hier ein Werk entstand, hinter dem viel Liebe steht.
Gemeinsam mit ihren Interviewpartnern - Filmkritikern, Produzenten, Schauspielern, Autoren und Regisseuren - vertiefen sie sich in die so anziehende wie verquere Filmkultur unseres Landes ab den 80er Jahren bis heute.

Eintritt: 4,-

Sa., 17.11. | Theater

20:00 Werkstatt Theater: Ein seltsames Paar

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Das Theaterstück Ein seltsames Paar wurde in den siebziger Jahren durch die Verfilmmung Männerwirtschaft bekannt. Die Komödie lebt von zwei völlig unterschiedlichen Männertypen. Auf der einen Seite ist der geschiedene Sportreporter Oskar, ein chaotischer Lebemann und auf der anderen Seite steht Felix, ein sehr pedantischer Typ, der gerade von seiner Frau aus der gemeinsamen Wohnung geworfen wurde.
Oskar bietet Felix in seiner Wohnung Asyl an.
Diese neue Wohngemeinschaft hat allerdings ihre Tücken, denn die Lebenseinstellungen der beiden Protagonisten stehen sich diametral gegenüber.

Kartenreservierungen bitte via: info(at)hansa48.de

Eintritt: 12,- / 10,- (erm) / 5,- (Hartz4)

So., 18.11. | Theater

20:00 Werkstatt Theater: Ein seltsames Paar

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Das Theaterstück Ein seltsames Paar wurde in den siebziger Jahren durch die Verfilmmung Männerwirtschaft bekannt. Die Komödie lebt von zwei völlig unterschiedlichen Männertypen. Auf der einen Seite ist der geschiedene Sportreporter Oskar, ein chaotischer Lebemann und auf der anderen Seite steht Felix, ein sehr pedantischer Typ, der gerade von seiner Frau aus der gemeinsamen Wohnung geworfen wurde.
Oskar bietet Felix in seiner Wohnung Asyl an.
Diese neue Wohngemeinschaft hat allerdings ihre Tücken, denn die Lebenseinstellungen der beiden Protagonisten stehen sich diametral gegenüber.

Kartenreservierungen bitte via: info(at)hansa48.de

Eintritt: 12,- / 10,- (erm) / 5,- (Hartz4)

Di., 20.11. | Konzert

20:00 Kneipenkonzert mit Kyle Woolard (Anatomy of Frank)

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Kyle Woolard leitet seit fast zehn Jahren die US-Orchester-Rockband The Anatomy of Frank. Während über die Ozeane jetten und Kontinente durchqueren für die Band ziemlich normal geworden ist, hat das vergangene Jahr der Band eine ungewöhnliche Periode der Stille erlebt. Nach einer ununterbrochenen Reihe von Tourneen, internationalen Reisen und der Veröffentlichung der Alben North America und South America, Kyle Woolard beschloss, dass es Zeir war, für eine Weile im Wald zu verschwinden. 2018 war eine Zeit des ruhigen, ungebrochenen Nachdenkens für ihn während er ein Haus in den Wäldern im Norden Vermonts baut. In freien Momenten hat er eine ganze Reihe atemberaubend ehrlicher neuer Songs geschrieben, die vor Schmerz und Hoffnung schimmern. Es ist die reifende Stimme eines jungen Songwriters in seinen besten Jahren, der mir uneinsichtigem Konfessionalismus aufwartet. Woolard wird diese Songs unter die unvergesslichen Melodien von North America und South America streuen – zusammen mit ein paar Überraschungen.

Eintritt: Gegen Spende

Mi., 21.11. | Hansafilmpalast

20:00 Das Griechenland Soli-Komtee zeigt:

"In Kiel ist Revolution" Ein Film von Kay Gerdes und Klaus Kuhl Der Matrosenaufstand im November 1918 leitete das Ende des Kaiserreichs ein. Die Kieler Revolutionäre veränderten den Lauf der Geschichte und schufen den Boden für die Weimarer Republik. Der Film beleuchtet detailliert die Ereignisse im November 1918 an der Förde und stellt sie in einen größeren geschichtlichen Zusammenhang.
Historisches Film- und Bildmaterial, Aufnahmen der Originalschauplätze, Interviews aus den 1970er und 80er Jahren mit Zeitzeugen der Ereignisse (darunter auch mit Lothar Popp, einem der Anführer der Bewegung von 1918) und Einordnungen durch den Historiker und Noske-Biografen Wolfram Wette dokumentieren die revolutionären Ereignisse in Kiel aus damaliger und heutiger Sicht.
Die Filmmusik hat Gerhard Folkerts komponiert. Als Sprecher hat sich der Schauspieler und Synchronsprecher Rolf Becker zur Verfügung gestellt.
Am 24. April hatte der Film im Kieler Metro-Kino seine Premiere. Mit 400 Zuschauer war der Kinosaal bis auf den letzten Platz besetzt - über 150 weitere Kartenanfragen konnten nicht erfüllt werden. Dabei ist das Metro-Kino selber Teil der Kieler Geschichte – fanden doch in seinen Räumen die großen Versammlungen der Arbeiter- und Soldatenräte statt.

Eintritt: Gegen Spende

Do., 22.11. | Alltagsausklang

20.00-21.00 Eine gute Stunde

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Mal musikalisch, mal literarisch, mal nachdenklich, mal wundersam. Eine Gute Stunde bietet sechzig Minuten Alltagsausklang überraschenden Inhalts. Wer eine gute Stunde selbst gestalten möchte, melde sich im Kulturbüro.
Infos unter 0431-564657 oder info(at)hansa48.de

Eintritt frei - Hut geht rum

Freitag 23.11. | KollektivParty

20:00 (Einlass) // 21:00 *Cumbia meets Hip-Hop!*

onzert von Mambe und Danochilango [Mexiko], Cumbia, Latin, Afro, Mambo& Boogaloo von Burda [KI] und Hip-Hop von Sugarhigh&Lovestoned [KI] mit leckeren Drinks, Aktionen (#fotobox) und linksradikalem Content. Wir freuen uns auf euch!

Eintritt: 5 - 8,-

Sa., 24.11. | Konzert

20:00 Theodore

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Theodore, der griechische Multiinstrumentalist und Komponist, kommt mit seinem zweiten Studioalbum zurück nach Deutschland! Mit seiner hochtalentierten Rockband im Rücken, verbindet Theodore klassische Kompositionen mit elektronischen Elementen und kreiert wunderschöne Atmosphären, die den Zuschauer abtauchen lassen. Wenn man wieder auftaucht, wird man sich irgendwo zwischen Pink Floyd, Radiohead und griechischer Folksmusik wiederfinden. Dass das Konzept zu funktionieren scheint, sollte mittlerweile klar sein: beim Release Athens Festival 2016 eröffnete die Band für Sigur Ros, spielte eine Live-Session ihres ersten Studioalbums „It Is But It’s Not“ (2016) im berühmten Studio 2 der Abbey Road Studios und tourte mit eben dieser Platte um die ganze Welt. Neben zahlreichen Clubshows war Theodore auf den bedeutenden Showcasefestivals vertreten (Live at Heart, Eurosonic, SXSW oder Reeperbahnfestival). Es ist ohne Zweifel, dass Theodore mit seiner neuen Veröffentlichung nochmal eine Schippe darauflegen wird und seinen Konzertbesuchern wie eh und je eine atemberaubende Show bietet.

www.theodore-music.com
www.unitedwefly.com
www.allrooms-booking.com
Support: JERAKEEN
https://jerakeen.bandcamp.com/releases

Eintritt: 12,- / 10,- (erm.)

Di., 27.11. | Spielkultur

20:00 Doppelkopfabend

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Jeden letzen Dienstag im Monat doppelkopfen. Alle Niveaus. Und sogar Preise!

Eintritt: frei

Di., 27.11. | Hansafilmpalast

20.00 Filmemacher-Stammtisch

Interessierte sind herzlich eingeladen. Mehr Infos unter www.filmszene-sh.de .

Mi., 28.11. | Literatur

20:00 Lesebühne Federkiel: Brimborium Borealis – Die Herbstlesung

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Gehende Sommer erfordern gekommene Zeiten. Beschriebene Seiten, Kerzenlicht erhellt, sind der Nabel einer Welt, so dunkel wie wahr, die in den Abendstunden Herzen beleuchten und böse Geister verscheuchen, sofern denn da. Unbeschreiblich und doch klar, werden eiserne Luftzüge bestiegen, gen warmen Wogen treibend, bis alle Träume auffliegen und sich die Galgen biegen, bis das Wartespiel ein Ende hat. Der November bringt Medizin und Genesung, der November bringt Brimborium Borealis – die Herbstlesung!

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Lesebühne FederKiel – das ist großer Freiraum im kleinen Saal. Die Masse sagt nein, wir sagen ja. Aus Liebe. Populismus und Pathos, Spiegelbild und Reflexion. Immer gleich, immer anders. Widerspruch statt Wiederwahl. In der Nische zwischen elitärem Literaturverständnis und plakativer Pointen-Poesie, blickt FederKiel, offenen Auges, skeptisch in die Runde. Namen spielen keine Rolle. Bis zu Beginn der Veranstaltung bleiben die drei wechselnden AutorInnen der Zuschauerschaft fremd. Erst auf der Bühne, frontal konfrontiert, entfalten sie ihren Charme – Fremdcharme Frontal. Die Karten werden neu gemischt, jedes Mal. Lesebühne FederKiel – immer am letzten Mittwoch in ungraden Monaten um 20 Uhr in der Hansa48 in Kiel.

Eintritt: 3,-

Do., 29.11. | politische Bildung / Wissenschaft

19:00 Alles kritisch oder was? Entstehung, Ansätze und Potentiale der kritischen Geographie mit Bernd Belina

Inspiriert von der englischsprachigen radical und critical geography haben sich in den letzten 10 Jahren auch in Deutschland verschiedene Ansätze der kritischen Geographie verbreitet und etabliert.
Marxistische, Poststrukturalistische, Feministische und Postkoloniale Ansätze werden als theoretische Werkzeuge genutzt, um verschiedenste Themen von Migration und globaler Ungleichheit über Geschlechterverhältnisse oder Umweltgerechtigkeit bis zur Stadtentwicklung zu analysieren und zu intervenieren. Darüber hinaus sind kritische geographische Ansätze an vielen Universitäten im Lehrkanon der Geographie verankert.

Im Rahmen der Veranstaltung wollen wir einen Überblick über die Entstehung, Ansätze und Potentiale der kritischen Geographie geben. Angefangen bei der Frage was eigentlich das Kritische an der kritischen Geographie ist, werden die verschiedenen Ansätze und damit verknüpften inhaltlichen Konflikte vorgestellt. Abschließend wird der Aufstieg der (Neuen) Rechten aus einer geographischen Perspektive interpretiert. Zudem wird es ausreichend Raum für Fragen und Diskussion geben.
Bernd Belina lehrt und forscht seit April 2008 am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen historisch-geographischer Materialismus, Stadtgeographie, Politische Geographie und Kritische Kriminologie. Er ist u.a. Herausgeber der Werke „Handbuch Kritische Stadtgeographie“, „Staat und Raum. Positionen der Politischen Geographie“ und „Raumproduktionen“ (I und II).

Eintritt: frei

Do., 29.11. | Konzert

20:00 Ivy Flindt + Support

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„Ivy Flindt zelebrieren das Handwerk des klassischen Songwritings und schaffen es, komplexe Emotionen in klare, starke Worte zu kleiden. Eine Symbiose wie die zwischen Cates Stimme und Michas Gitarrenspiel ist selten.“
* Daniel Koch, Chefredakteur Intro Magazin *

Cate Martin (Gesang) und Micha Holland (Gitarre) sind Ivy Flindt. Ihre Musik klingt nach nordischer Weite, erzählt von Hingabe und Rückzug und atmet mit jedem Ton Melancholie.

Mit dem Produzenten Per Sunding (The Cardigans, Tom Jones, Good Shoes u.a.) hat das Indie-Pop-Duo sein Debütalbum in Schweden aufgenommen, das am 24.08. 2018 auf Marland Records/ The Orchard veröffentlicht wird. Das Album ist digital sowie als LP, CD und um ein gebundenes Artwork erweitert als Deluxe-CD-Edition erhältlich. In dem als Buch gebundenen Artwork im Vinylformat findet sich die visuelle Übersetzung des Albums: Jedem Songtext ist eine Malerei Cate Martins zugeordnet. Analogfotografien von Micha Holland finden sich im Artwork von LP und CD. Text, Musik und Bild greifen ineinander und laden ein sich darin zu verlieren.

Auf der Bühne schaffen Ivy Flindt eine intime Intensität, die den Zuhörer fesselt. Cate Martin singt mit dunklem Timbre; ihrer Anmut, die stets lässig bleibt, kann man sich schwer entziehen. Micha Hollands Gitarrenspiel folgt der Sängerin in jeder Geste. Wenn die Band einsetzt, führt er den warmen vollen Sound mit prägnanten Gitarrenriffs an.
Im Sommer 2017 folgten Cate Martin und Micha Holland einer Einladung des Goethe-Institutes zu einer Konzertreise durch Russland. Neben eigenen Tourneen, von NDR info und Kulturnews präsentiert, spielten sie auch schon bei großen Namen im Vorprogramm: So bei Other Lives, Kashmir, Vienna Teng und Melanie Pain von Nouvelle Vague. Wer Lana Del Rey, Beth Gibbons und Rilo Kiley mag, wird Ivy Flindt lieben: Ab August 2018 auf Tour!

Eintritt: 12,- / 10,- (erm.)

Fr., 30.11. | politisches Kabarett

20:00 GlasEisenBeton präsentiert: "Aufgehobene Rechte" - Flüsterwitze, Kabarett und Satire während der NS-Zeit

"Aufgehobene Rechte" Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten war es keineswegs so, dass der Humor gleichgeschaltet wurde, vielmehr wurden Witze gemacht, die sich kritisch mit dem NS-Regime und deren Protagonisten auseinandersetzten. Auch auf den Kabarettbühnen wurde das politische Geschehen persifliert und kommentiert.
Die Theatergruppe GlasEisenBeton bringt "Flüsterwitze", Kabarettnummer und Satiren, die zwischen 1933 und 1945 entstanden, auf die Bühne der hansa48.

Eintritt: 8,- / 6,- (erm.)



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