April 2018 in der hansa48

Di., 03.04. | Spielkultur

19.30 Skatabend

Jeden ersten Dienstag im Monat: Skatabend in der besten Kneipe umme Ecke. Alle Niveaus willkommen.

Mi., 04.04. | Schallplattenliebe

20:00 Vinylitäten Kabinett mit Johnny Reggae

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Beim Vinylitäten Kabinett bekommen lokale DJs die Möglichkeit ein spezielles Set zu spielen wurde mir gesagt. Eines das sie immer schonmal auflegen wollten, aber noch nie die Möglichkeit dazu bekommen haben, wurde mir gesagt.
Da muss ich euch enttäuschen. Denn das ist bei mir nicht der Fall.
Ich präsentiere euch eine wunderschöne Auswahl der Musik der mein Herz gehört. So wie ich es immer mache. Einfach nur Reggae, Rocksteady und vielleicht ein Hauch von Ska aus den 1960er Jahren direkt von der Insel Jamaika. Denn in diesem Jahrzehnt entstanden genau dort einige der schönsten Musikrichtungen des zwanzigsten Jahrhunderts. EARLY REGGAE, SKA AND ROCKSTEADY! Die frühen 60er waren die Zeit des Ska. Dieser Off-Beat kreierte einen neuen Musikstil, der sich noch heute weiterentwickelt. Dieser war der Vorläufer des Rocksteady. Eine Musik mit viel Herzschmerz und viel Bass. Zum Ende des Jahrzehnts wurde sie dann vom Reggae oder auch Early Reggae abgelöst. Trompeten, Posaunen oder auch Orgel Elemente gepaart mit fetten Bässen machen diesen Sound unvergleichlich. Um die Wurzel dieser Musik am Leben zu erhalten und euch näher zu bringen versorgt euch Johnny Reggae aus Kiel genau mit diesem musikalischen Schatz für die Ohren!

Eintritt: Spende für die DJs

Mi., 04.04. | Hansafilmpalast

20:00 laDIYfest presents: queerfeministischer filmmonat

drei termine. drei filme. lasst euch überraschen! weitere infos: www.facebook.com/ladiyfestkiel/ facebook.com/ladiyfestkiel/

Eintritt: Gegen Spende

Do., 05.04. | Konzert

20:00 Three for Silver

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“Three For Silver” ist Postzusammenbruch, Postapokalypse, Postvolksmusik, Post… Alles. Ein sorgloses, ungebundenes Kollektiv deren einzige Regeln Überleben und Auftreten lauten. Dieses bewegliche Konglomerat einzigartiger, sowie außergewöhnlicher Musiker kann wahrscheinlich in einer Philharmonie voller ausländischer Ehrengäste aufgefunden werden, genauso wie Musik auf der Straße für geworfene Münzen zu spielen. Lucas Warford, Willo Sertain und Greg Allison bilden das schwarze Loch im Zentrum dieser verlotterten Galaxie.
Lucas Warford (Gesang, Bass) ist das hartschlagende Herz der Band, ein pumpender Dieselmotor voll Bass und Brüllen. “The acid baby of Tom Waits and Les Claypool,” wie einst von der amerikanischen Legende Baby Gramps beschrieben. Seine einzigartigen Bässe sind die Grundlage worauf er seine Endzeitvision der Welt jault und rappt. Er ist ein religionsloser Prediger von Feuer und Schwefel, frittiert in den tiefen Sümpfen Floridas.
Willo Sertain (Gesang, Akkordeon) kommt aus den Wäldern von North Carolina. Das Produkt eines dunklen Rituals, welches versuchte den kristallklaren Gesang eines Weinglases mit einer seltenen Wildblume, die nur in Dunkelheit wächst zu kombinieren. Ihre puren Töne und eindringlichen Melodien bilden einen natürlichen Schutz vor der Verrücktheit Warfords.
Greg Allison (Streichinstrumente, Mandoline, Arrangement) ist der Meister vom puren Klang der die unbeholfenen Ideen Warfords und Sertains in irgendetwas liedähnliches verwandelt. Er komponiert Streichquartett Arrangements, als würde er den eigenen Namen schreiben und macht alles allgemein ein bisschen stilvoller. Er tauchte eines Tages einfach auf und erzählte Warford, er würde schon immer zur Band gehören. Keiner hat es je hinterfragt.
Sertain war es, die den Bandnamen ausgedacht hat, dies aber dann vergaß. Sie schiebt die Namensherkunft auf ein vergessenes Kinderlied das keiner finden oder sich erinnern kann. Sertain und Warford begannen deren Kollaboration als angeheuerte Söldner für eine Europatournee mit “The Underscore Orchestra”. Ihre Liedertexte wurden im hinteren Winkel des Buses aufgekritzelt, um dann in reisemüden Auszeiten zum Erklingen gebracht zu werden. Zwischen ihnen floss die Musik ohne Ende, so entschieden sie sich an Ort und Stelle abzuspringen und eine eigene Band zu gründen. Sertain hat “Three For Silver” als Namen vorgeschlagen, Warford stimmte zu, dann gingen sie einen Packt ein nie wieder über den Namen nachzudenken.
Three For Silver sind seit 2013 auf Tournee. Sie entfesseln dabei ihren idiosynkratrischen Klang für Zuschauer bei über 200 Konzerten pro Jahr und sind blind für alles andere als die nächste Etappe, das nächste Publikum, die nächste Nacht. Ohne einen Manager oder Booking Agent in Sicht zu haben, hat ihre monomanische Hingabe sie bereits um die Welt für Auftritte in Clubs, Bars, Theater und Wohnzimmer, sowie auf Boote, Festivals und Wochenmärkte geführt. Zuletzt arbeiteten sie in Partnerschaft mit dem US Außenministerium auf mehreren kulturellen Austausch-Tourneen nach Russland und anderen Ländern die nach echter, original amerikanischer Musik dürsten.
Gitarren und Keyboards meidend, zieht Three For Silver es vor im musikalischen Dachboden zu stöbern, Wunder und Seltenheiten herauszuziehen und neue musikalische Apparate und Instrumente zu erfinden. Ihr Klang ist beweglich und beugt sich stets den Bedürfnissen der Bühne und Lieder. Einen großen Klang für große Räumlichkeiten und ein intimer Klang für intimere Räume. Ein Widerspruch. Originale akustische Musik die nicht immer akustisch, ja sogar nicht immer original ist. Immer stilvoll, aber nie modisch. Gürtel werden enger genschnürt, Wasser steigt, aber die Musik wird überleben. Egal ob sie von riesigen Festivalbühnen übertragen wird, oder auf einem Washtub-Bass an der Straßenseite gehauen wird.
Ihr neues Album “The Way We Burn” ist ein Beweis dieser Ästhetik. Als die Band 2014 Adam Lansky (Mixing Engineer) kennenlernte, begann eine Unterhaltung die in diesen Aufnahmen kulminiert. Lansky ist ein abtrünniger Audio-Ingenieur, ein hingebungsvoller Freak in seinem eigenen Recht. Mit einem Auge auf seinem Mikrofon - Volumen und einem anderen auf seinem Cache von Überlebensausrüstung wartet er auf den Tag, an dem die Zivilisation schließlich den Geist aufgibt. Er hat sich dem, was manche “Feldaufnahmen” nennen würden verschrieben. Genauer beschrieben, fängt er Musik in der Wildnis, weit weg vom Studio, in den Ecken und Winkeln wo sie sich am ehesten vermehrt und wächst. Er ist ein großer Jäger, bewaffnet mit Mikrofonen und Vorverstärkern anstelle von Gewehren und Fallen.
Gemeinsam formten die Band und Adam eine Vision eines Albums, die das wilde Gewirr des Three For Silver Klangs einfängt. Aufgenommen an den unmöglichsten und möglichsten Orten, von einem nasskalten Keller bis hin zu einem wolkenbedeckten steinernen Observatorium, von einer stillen Flusshütte bis hin zu einer leeren Klavierlagerhalle. “The Way We Burn” markiert eine neue Generation der Albumproduktion, sowie eine Band von Menschen die mehr als nur einen Klang oder Stil verkörpern.
Egal ob live, oder auf ihrem neuen Album, Three For Silver ist eine Band für diesen Moment. In dem die Zukunft schwer vorstellbar ist, es allzu leicht ist in der Vergangenheit zu verweilen, die Regeln nicht mehr zu gelten scheinen und die Unmöglichkeit deine einzige Möglichkeit ist.

Weitere Infos: http://threeforsilver.com

Eintritt: 8,- / 6,- (erm.)

Fr., 06.04. | Party

19:30 Sternhagelschön! – die Frauen*Lesben*Trans*Inter*-Only-Party

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!!!Frauen*Lesben*Trans*Inter*-ONLY!!!
Am 06.04. ist es endlich wieder soweit. Wir wollen 'Sternhagelschön' mit euch feiern.

Als Vorprogramm gibt es dieses Mal einen Film. Kommt um 19.30h in die Hansa48 und lasst euch überraschen.

Die Kneipe ist wie immer ab 20h geöffnet und Musik gibt es ab 21.30h von unseren wunderbaren DJ*ane Jana.

Wir freuen uns auf euch.

Eure Sternhagelschön-Orga ⭐

Weiterführende Links: https://www.facebook.com/sternhagelschoen/

Eintritt: 3,-

Sa. 07.04. | Konzert

20:00 African Connection + Support: Safar Band


muss leider ausfallen!!! mehr info auf facebook

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“The music of Africa is big sound: it's the sound of a community” Fela Kuti

Es gibt Dinge, um die kommt man nicht herum, wenn man sich ernsthaft mit Musik auseinandersetzen möchte. Das eine ist Jazz und das andere der Einfluss Afrikas auf den gesamten Kosmos populärer Kultur. Fela Kuti sagte einst: "99.9% of the information you get about Africa is wrong" und ich kann nicht verhehlen, dass ich keinerlei konkrete Vorstellungen über die Menschen, welche auf diesem Kontinent leben, habe. Ich sehe Bilder im Fernsehen, welche ich nicht einordnen kann. Diese Bilder sind fast immer geprägt, von Krieg, Krankheit, Hunger und Tod. Diese Bilder sind fast immer so angelegt, dass sich unsere „westliche“ Wahrnehmung über diese Menschen erhebt. Und dann höre ich den Sound Afrikas und dieser ist so reichhaltig und fröhlich, dass er wahrlich mit diesen Bildern kollidiert und sie ad absurdum führt. Den Mitgliedern der dänischen Band Junglelyd haben diese Bilder ebenfalls nicht gereicht und so beschlossen sie, 2016, mit dem ghanaischen Musiker Atongo Zumba in deren Heimatland auf Tour zu gehen. Die Chemie, die sich nach einem Monat auf der Straße zwischen der Gruppe entwickelte, war so stark, dass daraus ein neues Projekt, eine neue Zusammenarbeit entstand. Dieser gab man den Namen African Connection und um diese auszubauen beschloss man den Aufenthalt zu verlängern und gemeinsam zu musizieren. Royal Drum Master Okyerema Asante stellte der neu gegründeten Band Räume und Aufnahmefläche zur Verfügung, um gemeinsam zu proben, voneinander zu lernen und aufzunehmen.
Es folgten gemeinsame Konzerte und Aufnahmen in Dänemark, bei dem auch große Teile des Album „Queens and Kings“ entstanden. African Connection, deren Mitglieder aus drei verschiedenen Kontinenten stammen, sind vereint in ihrer Idee von Musik und verbinden ihre Erfahrungen, um etwas Neues zu schaffen. Diese Form des gleichberechtigten Umgangs miteinander und Kooperation hat nicht nur ein phantastisches Album hervorgebracht, es zeigt auch, dass Kunst in der Lage ist Grenzen zu überwinden und diese verschwinden zu lassen. Und das dieses wichtig ist, zeigen die politischen Entwicklungen der letzten Jahre. - Gregor Samsa // Sounds of Subterrania

http://www.africanconnectionband.com/
http://www.soundsofsubterrania.com/www/label/africanconnection/index.php?pg=Bio

Infos zum Album "Queens and Kings" (SoS 175)

African Connection wurden 2016 von Musikern aus Ghana, Amerika und Dänemark gegründet. Wie sollte es auch anders sein, ist ihr Sound inspiriert von Fela Kuti, Pionier des Afrobeat und nicht nur in Nigeria eine Legende. Ihr Schlagzeuger, Frank "CC YoYo“ Ankrah, spielte mit Fela in den 80er Jahren und war Student von Tony Allen.
Die muttersprachlichen Lyrics von African Connection stammen von allen drei ghanaischen Mitgliedern der Band und behandeln unterschiedlichste gesellschaftliche Themen. Neben den Songs thematisiert auch der Titel des Albums „Queens and Kings“ die Rolle der Frau und ihre Unterdrückung. Musikalisch verbinden African Connection Highlife, Funk, Afrobeat, Rock'n'Roll und westafrikanische Traditionen miteinander und bieten somit eine signifikante und moderne Interpretation und damit auch Erweiterung des Genres.

http://www.soundsofsubterrania.com/www/label/africanconnection/index.php?pg=Records#rec482

Den Support übernehmen die Kieler Locals von Safar Band
https://www.facebook.com/SAFARBANDSAFAR/

Eintritt: 9,- / 7,- (erm.)

So., 08.04. | Flohmarkt

12:00 13. freier und regelmäßiger Kieler Indoor-Musikflohmarkt

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Zum dreizehnten Mal treffen sich Musikanten, Mucker und viele andere Freunde der gepflegten Marktkultur am Sonntag, den 08. April 2018 ab 12:00 Uhr wieder zum Stöbern und Tauschen, zum Kaufen und Lauschen, zum Mampfen und Plauschen in den Räumen und auf dem Hof der hansa48. Für kulturell angemessene Unterhaltung sorgen diesmal DUK aus Flensburg mit ihrem Puschelhasenrock!

Sei dabei!

Standreservierungen unter: 04305 - 99 18 04


So., 08.04. | Konzert

17:00 Fire and Flames Music präsentiert: The Decline! / Support

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The Decline - Outcast Folk-Punkrock'n'Roll aus Rennes (Bretagne)
thedecline.bandcamp.com
www.the-decline.com www.the-decline.com

+ Very Special Guest!

www.fireandflames.com







Di., 10.04. | Hansafilmpalast

20:00 laDIYfest presents: queerfeministischer filmmonat

drei termine. drei filme. lasst euch überraschen! weitere infos: www.facebook.com/ladiyfestkiel/ facebook.com/ladiyfestkiel/

Eintritt: Gegen Spende

Mi., 11.04. | Konzert

20:00 Those Willows

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Die aus Portland stammende Indie-Pop-Band „Those Willows“ wurde vor fast 10 Jahren gegründet, als sich Jack Wells und Mel Tarter auf einer Schule der Vorstädte Detroits in Michigan kennen lernten. Mittlerweile sind sie zu einer vierköpfigen Band hergewachsen und entwickelten ihren eigenen Musikstil der durch Einflüsse von Motown, Folk und Soul geprägt ist. Mit ihren vier Veröffentlichungen, einer Reihe von Touren durch die USA und Liedern die auf wichtigen Amerikanischen TV-Sendern wie MTV, VH1 und Bravo liefen, werden „Those Willows“ dich mit ihren fangenden gesanglichen Harmonien und Energie begeistern. „Those Willows“ warmherzige Popmusik hört sich wie der Klang einer jungen hoffnungsvollen Liebe an." - Willamette Week (Portland, Oregon)

Those Willows neue Platte, welche sie vor und während ihres Trips zur Westküste gemeinsam geschrieben haben fasst 10 neue Songs die welche den beiden dienen offen und ehrlich miteinander über ihr Leben zu sprechen. Gleichzeitig ist Unabhängigkeit investiert ist ein häufiges Thema, die Willows anpacken.

Those Willows (LP) sind mit Träumereien gespickt, hervorgerufen durch ihren Standortwechsel. In „Mitten State" und „A Dream I Had", gelingt es den beiden Songwritern sowohl die positiven musikalischen Einflüsse sowohl aus Portland als auch Detroit zu verarbeiten, wobei diese kulturellen Anlaufpunkte dies zu unterschiedlichen Zeitpunkten mitprägen. Obwohl „Those Willows" zum Teil sehr schwierige Themen anspricht, so gelingt es ihnen doch immer wieder das Bild traumhafter Landschaften in ihren Songs dazustellen. In einem Raum, in dem der melodische Akustik-Pop neben Synth und Reverb glücklich erscheint - das neue, selbsternannte 2. Album der Band ist der Klang einer Volksband, die in der gleichen Stadt wie Unknown Mortal Orchestra ihre Wurzeln trägt. Der Begriff Indie Pop ist wohl eher krampfhaft ausgewählt um dem Stil der Band näher beschreiben zu können. Well sagt der Klang der Band ist nicht länger der von Volksmusik, vor allem nicht auf diesem Album. Und trotz aller stilistischen Änderungen zieht sich die magischen Mischungen aus Wells and Tarters wie ein roter Faden durch den Sound der Band. Es nahezu unmöglich zu sagen, wer von den beiden gerade singt.

https://thosewillows.bandcamp.com/album/those-willows

Eintritt: 7,- / 5,-

Do., 12.04. | Alltagsausklang

20.00-21.00 Eine gute Stunde

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Mal musikalisch, mal literarisch, mal nachdenklich, mal wundersam. Eine Gute Stunde bietet sechzig Minuten Alltagsausklang überraschenden Inhalts. Wer eine gute Stunde selbst gestalten möchte, melde sich im Kulturbüro.
Infos unter 0431-564657 oder info(at)hansa48.de

Eintritt frei - Hut geht rum

Do., 12.04. | Hansafilmpalast

20:00 Im inneren Kreis (2017, 86 Min., FSK 12)

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Iris P. führte enge Freundschaften und ging intime Beziehungen mit Menschen ein, die sie zugleich ausspionierte. Als Verdeckte Ermittlerin "Iris Schneider" forschte sie jahrelang die linke Szene und die "Rote Flora" in Hamburg aus. Nach ihrer medienwirksamen Enttarnung im Jahr 2014 flogen innerhalb von 18 Monaten zwei weitere Verdeckte Ermittlerinnen in Hamburg auf: Maria B. (Tarnname "Maria Block") und Astrid O. (alias Astrid Schütt). Auch sie arbeiteten mit ähnlichen Methoden wie Iris P. und waren viele Jahre undercover in der linken Szene unterwegs.
Und auch im idyllischen Heidelberg hat sich der Polizist Simon B. 2010 eigens an der Universität immatrikuliert, um linke Studierende auszuspähen, die nicht im Traum damit gerechnet hätten, einmal ins Fadenkreuz staatlicher Überwachung zu geraten.
Eindrucksvoll erzählen unsere Protagonisten aus ganz unterschiedlichen Perspektiven ihre Geschichten. Überwachte Menschen aus dem Umfeld der "Roten Flora" in Hamburg und junge Studierende aus Heidelberg, aber auch politisch und juristisch Verantwortliche kommen zu Wort, wie der frühere Generalbundesanwalt Kay Nehm.
Was bedeutet die meist abstrakt scheinende Überwachung wirklich? IM INNEREN KREIS nähert sich dieser aktuellen gesellschaftlichen Fragen auf eine sehr persönliche und konkrete Art: Welche Folgen hat Überwachung für den Einzelnen und für die gesamte Gesellschaft? Wie frei können überwachte Menschen sein?
Wir wollten diese Geschichten recherchieren und erzählen. Unabhängig. Mithilfe einer Spendenkampagne ist uns das gelungen. Vielen Dank allen Spender/innen! IM INNEREN KREIS ist vom 10. Juni an in vielen Kinos deutschlandweit zu sehen.
Mitwirkende: Überwachte Menschen aus der Roten Flora in Hamburg und aus Heidelberg, der Generalbundesanwalt a.D. Kay Nehm, der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum und viele andere.

Weitere Infos: http://www.iminnerenkreis-doku.de/

Eintritt: 3 - 5,-

Fr. 13.04. | Konzert

20:00 Staring Girl + Support: Felicia Försvann

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Staring Girl sind wieder da!

Nach vier Jahren Pause erscheint im April 2018 ihr neues Album „In einem Bild“ bei KOMBÜSE Schallerzeugnisse, dem Label der Hamburger Küchensessions. Die Hamburger Band, deren Debutalbum 2012 bei K&F Records veröffentlicht wurde und die zudem diverse Sampler-Beitrage beim umtriebigen Netz-Label Omaha Records ihr Eigen nennen darf, hat die Zeit genutzt, um einerseits ausgiebig zu touren, u.a. als Support von Gisbert zu Knyphausen und Erdmöbel. Andererseits wurde intensiv an neuen Songs gefeilt, seit 2015 in teilweise neuer Besetzung mit drei ursprünglichen Mitgliedern der Gisbert-zu-Knyphausen-Band. Das neue Album, das sich irgendwo zwischen Americana, Singer-Songwriter und Indiepop verorten lasst, wurde im Sommer 2016 im Watt'n-Sound-Studio an der nordfriesischen Nordseeküste live und analog auf Tonband aufgenommen. „In einem Bild“ ist ein musikalisches Roadmovie. Manchmal in strengem Schwarzweiß, anderswo in psychedelischen Farben. Gitarrenfahnen wehen am Auto vorbei. Warme Klänge flirren über den Asphalt, türmen sich zur Fata Morgana, die dann im Ruckspiegel in wunderschönem Krach wieder zerfällt. Im Scheinwerferkegel wirbelt ein Schlagzeug Staub auf, am Horizont hebt sich ein leuchtender Refrain. Der Motor summt und jault. Auf dem Rücksitz: Songwriter Steffen Nibbe, der das Beobachtete in eigenwillige Prosa fasst und in nüchterner Touristen-Melancholie besingt. Große Gedanken in alltäglicher Kulisse. So erhält das scheinbar Private plötzlich Allgemeingültigkeit: „Später haben die Autos alle Scheinwerfer an und die Wolken haben Ränder / Gibt es ein Glück ohne Ränder, wenn man sich von Linien löst?“ (Bilder an der Wand). „Die Zahnbürste, die wir teilten in dieser kurzen Zeit / Steht allein im Zahnputzbecher und spricht von Zweisamkeit“ (Viertel vor Nichts).
Auf „In einem Bild“ gräbt sich Nibbe lyrisch durch das Chaos und am Ende „wird das Krumme Kreis und Schwarz zu Weiß“ (Schwarz zu Weiß), während um ihn herum die Musik in sonnigen Farben explodiert. Im 32-seitigen-Booklet begleiten Fotografien des Kieler Fotografen Victor Kataev die abgedruckten Texte. Kataev, von dem auch das Foto auf dem Cover stammt, begleitet die Band schon seit einigen Jahren und schenkt den lyrischen Beobachtungen Nibbes auf sensible Art eine weitere Perspektive

Support: Jenny Apelmo von der Band Felicia Försvann. Neben ihren Songs für ihre Band ist Jenny Apelmo auch bekannt als Bassistin von Torpus & the Art Directors, GhvC, und klingt wie eine Mischung aus schwedischen Indie-Pop und Folk. Abgedroschen? Keineswegs! Die Stimme der einfühlsamen Sängerin führt in eigensinnige Sphären, macht halt da, wo es weh tut und nimmt den Zuhörer mit auf eine Fahrt ins Ungewisse.

Wo man sich durch rhythmische Wellen in Sicherheit zu schaukeln glaubt, wird man plötzlich mit dem problematischen Alltag und politischen Zustand Europas konfrontiert, den Apelmo so treffend besingt.

„Es sind zumeist wunderschöne, wehmütige und sehnsüchtige Indie-Folk-Stücke, die vom sanften Gesang Apelmos und ihrem Gitarrenpicking getragen werden.“ – Sounds and Books

Weitere Infos: https://staringgirl.bandcamp.com/

Eintritt: 8,- / 6,- (erm.)

Sa. 14.04. | Kulturrausch

20:00 Nacht der Klubs

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Saal: Walking on Rivers (22:00 // 00:00)

Ihre Songs sprießen aus amerikanischen Folk-Roots, entpuppen sich aber nicht selten als eingängige Popjuwelen, die in mehrstimmigen Arrangements aufgehen und mitreißen. Dass der Pott grau und dreckig sein kann, ist nicht erst seit gestern bekannt. Wer Walking on Rivers für sehnsüchtige Stadtkinder oder Exil-Naturburschen hält, begeht jedoch einen Fehler.
Die in ihren Songs verpackte Sehnsucht gilt nicht nur einem heilenden Trip in die Wildnis, sie gilt auch Momenten ohne Alltagstrott, einer Gedankenpause von der unglücklichen Liebe oder der Flucht vor der Gesellschaft - also all dem was uns nachts wach hält.
Seit der Gründung im Mai 2015 macht die junge Dortmunder Band nicht nur in Ihrer Heimatstadt, wie zum Beispiel auf dem Juicy Beats Festival oder bei Bochum Total, von sich reden. So waren Sie 2016 u.a. auf der Chic Belgique im Rahmen des c/o Pop Festivals in Köln zu Gast und überzeugten außerdem die Fachjury des renommierten Bandpool der Popakademie Mannheim. Außerdem konnten auch schon erste Radio – Airplays, beispielsweise bei 1Live, verbucht werden

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Kneipe: Boy Division (21:00 // 23:00)

The Cure, Johnny Cash, Pixies, Rod Stewart, New Order, B52s oder The Smiths - vor dem Herrn und vor Boy Division sind alle Künstler gleich.
Die Songs nehmen Fahrt auf und werden durch den LoFi-Garage-Punk-Fleischwolf gedreht. Alles Überflüssige landet vorher in der Elbe. Bei Boy Division wird Effizienz groß geschrieben. In der Verkürze liegt die Würze. Das ist Rock ohne Fett, der die Geschichte neu schreibt: Seelenlose Radiostücke atmen plötzlich Northern Soul, die Bee Gees finden sich auf der Kirmes wieder.

Mit Banjo, Melodica, Blockflöte, Glockenspiel, allerlei Gerassel & Gemurmel erbauten Boy Division eine akkustische Version ihrer „greatest hits by other people“ Roadshow. Eine 7“ wurde soeben (2/2018) aufgenommen.

Und das macht soviel Laune, dass schon Bandmitglieder von Superpunk, Die Sterne und Tocotronic in dieser Combo mitrockten!

Letzten Endes ist es gerade die Tatsache, dass die Boys immer noch furchtlos und frohgemut voranstürmen, die sie so liebenswert macht.
Alle, denen angesichts der kleinen Ungenauigkeiten in Timing und Intonation nach Spott zumute ist, sollten das Beispiel von Mike Oldfield vor Augen haben. Der hat sich dereinst auch über den billigen Klang einer Newcomerband mockiert.
Und REM hatten noch nicht mal einen so coolen Namen.

www.boy-division.de
www.fidel-bastro.de

Eintritt: 8,-

Di., 17.04. | Hansafilmpalast

20:00 Transgender Filmfestival

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Eröffnet wird das Festival am Dienstag 17.4. im Hansafilmpalast mit einem Doppelprogramm: "Real Boy" von Shaleece Haas - englisch ohne Untertitel, USA 2016, 72 Minuten

Doku über einen Transmann

https://www.facebook.com/RealBoyMovie

und

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"Two 4 One" von Maureen Bradley englisch ohne Untertitel, Kanada 2014, 77 Minuten Humorvoller Spielfilm über einen Transmann, der schwanger wird.

https://www.facebook.com/Two4OneFilm

Eintritt: 5,-









Mi., 18.04. | Konzert

20:30 83 concerts präsentiert: Frère + Surma

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Frère (Neo-Folk / Postrock aus Bochum)

Die Geschichte des 25 Jahre alten Bochumers Frère beginnt in den Outlands des Ruhrgebiets unter der Obhut seiner Post-68er-Eltern. Zwischen U-Bahn Stationen und schalem Bier beginnt Alexander Körner, wie Frère mit bürgerlichem Namen heißt, seinen Alltag musikalisch niederzuschreiben. Die Tristesse seiner Umwelt weiß der Musiker dabei gekonnt für sich zu nutzen: anstatt nach Depression und bedauerlichem Alltag klingen die lautgemalten Worte von Frère nach Gelassenheit und unaufgeregter Vertrautheit. Heute, drei Jahre und 150 Konzert-sowie Festivalauftritte später, ist das einstige Songwriter-Projekt zu einer elektronischen Post-Folk-Symbiose in Form einer vierköpfigenBand gewachsen. Eine tragende Rolle spielt in diesem Zusammenhang die persönlichen Vergangenheiten der einzelnen Bandmitglieder. Mit Multi-Instrumentalist und Produzent Alessandro Marra, Jazz-Schlagzeuger Sebastian Grönheit und dem Gitarristen und Bassisten Alan Kasab, frisch vom Brighton Music College zurückgekehrt, treffen unterschiedliche Welten aufeinander, aus denen sich der einfühlsame Sound von Frère speist. Am 01.09. veröffentlichten Frère nun endlich ihr Debütalbum „Void“. Darauf finden sich acht funkelnde Schmuckstücke, die mit jedem Hören neue Verzierungen preisgeben. Da ist zum Beispiel der Titelsong „Void“, die erste Singleauskopplung. Obwohl das erste Abspielen Assoziationen mit Künstlern wie José Gonzáles, Efterklang, Hundred Waters oder This Will Destroy You ins Gedächtnis ruft, wird mit jedem Takt deutlicher, dass sich der eigenständige und internationale Sound von Frère absetzt. Die Singer-Songwriter-Autorität sowie die fragile aber determinierte Stimme von Alexander Körner spielen dabei eine herausragende Rolle. Tracks wie „Ghost“ oder „Shadows“ laden dazu ein, sich in den fragilen Soundwelten zu verlieren, sich auszuklinken aus dem Alltag. „Portugal“, ausgestattet mit einem opulenten Intro, versprüht eine lang vermisste Lebensfreude. „Trains“ handelt davon, unterwegs zu sein, viel Zeit in Zügen zu verbringen und sich zu einem bestimmten Menschen zu wünschen. Und doch zu wissen, dass unterwegs, genau der Ort ist, wo man aktuell hingehört. Das Debütalbum von Frère ist eine erstklassige Synthese aus Inhalt, Ausdruck und Dynamik. Diese bringen die vier Brüder im Geiste auch vorzüglich auf die Bühne.

https://freremusic.bandcamp.com/

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Surma (Electronica / Indie aus Leiria, Portugal)

Wäre Björk vor 22 Jahren in Portugal geboren, sie hieße heute mit Künstlernamen Surma und lieferte mit ihrem Debütalbum „Antwerpen“ einen filigranen Mix aus urbanen Klangwelten, funkelnden, elektronischen Sounddesigns und feinfühligen, atmosphärischen Melodien. Tatsächlich ist es die 22-jährige Portugiesin Débora Umbelino, die unter diesem Alias auftritt und in den letzten Monaten zur größten Pop-Hoffnung ihres Landes avanciert ist. Dabei löst sich die Solo-Künstlerin Surma auf ihrem Debüt vom nationalen Kontext. Sie versteht sich als Kosmopolitin, betitelt jeden der 10 Songs in einer anderen Sprache – mit universellen, elementaren Begriffen wie „Herkunft“, „Welt“ oder „Schicksal“. Mit ihrem ätherischen Gesang, gepaart mit fragiler Electronica und im Raum schwebenden Arrangements erschafft Surma auf „Antwerpen“ eine fast friedliche Stimmung, erzeugt ein Gefühl von tiefer Verbundenheit mit den Elementen. Gleichzeitig spürt man Surmas lebhaften, hoffnungsvollen Charakter, vom anmutigen Opener „Drög“ (Isländisch für „Konzept“) bis zum choralen Abschluss „Uppruni“ (Färöisch für „Herkunft“). Beinflusst wurde Surma dabei unter anderem von ihrer Heimatstadt Leiria, die sie selbst als „wild, jung und frei“ beschreibt. Die pulsierende Hymne „Hemma“ (Schwedisch für „daheim“) ist diesem Gefühl der tiefen Verbundenheit zum eigenen Zuhause gewidmet – wo immer das auch sein mag. Stücke wie das sich kontinuierlich aufbauende „Saag“ (Tiruray für „Boden“) oder das träumerische „Miratge“ (Katalanisch für „Illusion“) führen uns tiefer in Surmas kosmische Psyche. Immer wieder flimmern filigrane Details durch die Songs, hier ein Synth-Pad, da ein Knacken, dort ein Sample. In „Voyager“ verführen uns afrikanische Stammesgesänge und verdeutlichen einmal mehr die vielseitigen Einflüsse der jungen Portugiesin, die im treibenden „Nyika“ (Shona für „Welt“) mit Berliner Rave-Anleihen überrascht. Zur Aufführung bringt Surma diese unterschiedlichen Stilmittel und Sounds mit umfangreicher Instrumentierung von Gitarre und Bass, Synthesizern, Effekt- und Loop-Geräten. So wurde sie bereits vor der Veröffentlichung ihres Debütalbums auf das Reeperbahn Festival und das Great Escape Festival eingeladen, in 2018 folgen Eurosonic und SXSW. Es werden aufregende Zeiten für Surma, die ihr erstes Album nach einer alten Wirkungsstätte benannt hat, der belgischen Hafenstadt, in der sie ihr erstes Musikvideo gedreht hat. „Antwerpen“– für Surma in vielerlei Hinsicht der Start einer spannenden Reise.

https://surma.bandcamp.com/

Eintritt: 8,-

Do., 19.04. | Improtheater

20.00 Impro + 1

Spontan ohne Plan auf der Bühne. Improvisationstheater ist ein Kollisionsdisaster der Gedanken, Ideen und Impulse, die kontrolliert auf der Bühne landen und Unterhaltung garantieren. Jede Show ist eine Premiere, keine Szene wird so ein zweites Mal gespielt. Bei Impro+1 wird zusätzlich zu der Impro-Gruppe vom Holzkopf-Theater ein Gast eingeladen, der für eine weitere Würze der Spontanität sorgt.

Gast: Andreas Schauder vom Lüdemann-Theater

Eintritt: 10,- / 8,- (erm.)

Fr., 20.04. | Konzert

21:00 Kneipenkonzert #86 mit Los Propangaz

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Roland Lorenzen (hans dans, Blind Man’s Buff) und Nils Pieper (Skorie!, The Chancers) trafen sich erstmals vor Jahrzehnten bei einem Volkshochschulkurs für Flausensammler. Roland hatte als Kind ausgiebig auf der Kurzwelle seines Opas gesurft und war durch das Magische Auge unter Dauerhypnose. Im Wohnwagen seiner Eltern hatte Nils ungefähr sieben Mal die großen Ferien hinter’m Mond verbracht und war mit einer Karriere als Lückenbüßer in einer Geisterbahn gescheitert. Zusammen gründeten sie eine Zeitschrift für Berg- und Talfahrten und begannen Mandolinen- und Gitarrensaiten mit windzerzausten Melodien und krausen Wörtern zu verknüpfen. Mit Geschichten über tolle Ranz, Kapitalution, Jahrmarktskatastrophen und Lastwagenfahrten durch’s Karakorum treten die beiden nun als Los Propangaz ans Zwielicht der Öffentlichkeit. Lassen Sie sich unter- und überraschen!

Eintritt: 3,-

Sa., 21.04. | Festival

20:00 Just A Little Bit Dangerous Fest 12

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Just a little bit dangerous Shows präsentiert.

Zwölfte Runde. Die zwööölllfftteee Ruuunnnddeee !!!!!!!!

Dieses Mal freuen wir uns wie ein Fixie auf nen Satz neue Mäntel über:

STATUES ON FIRE - MelodicHCPunk // Sao Paulo, Brasilien
https://www.facebook.com/statuesonfire/
https://statuesonfire.bandcamp.com/album/phoenix

KADEADKAS - PostPunkWave // Köln
https://www.facebook.com/KADEADKAS/
https://kadeadkas.bandcamp.com/releases

DIE TUNNEL - GaragePunkPsychSynth // Berlin
https://dietunnel.bandcamp.com/releases
https://www.facebook.com/throughbeingnew/

ERAI - EmoScreamoPostHC // Berlin
https://eraibln.bandcamp.com/releases
https://www.facebook.com/eraibln/

+ AftershowParty

Di., 24.04. | Spielkultur

20.00 Doppelkopfabend

Jeden letzen Dienstag im Monat doppelkopfen. Alle Niveaus. Und sogar Preise! Ein großer Spaß!

Di., 24.04. | Hansafilmpalast

20.00 Filmemacher-Stammtisch

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Das Treffen bietet die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen. Neue Gesichter sind wie immer herzlich willkommen. Bitte meldet euch an, damit wir besser planen können: jd(at)filmkultur.sh. Für alle Socials unter euch haben wir eine Facebook-Gruppe eingerichtet.

Geleitet wird der Stammtisch von Jessica Dahlke. Er ist eine Veranstaltung des Vereins Filmkultur SH e.V.

Da wir eine große Leinwand haben, können wieder Projekte, Werke und Ausschnitte mitgebracht werden, die wir dann in der Runde diskutieren.

Eintritt: frei

Mi., 25.04. | Obskuritätenkabinett

20:00 68 Revolutionen pro Minute! Die Rock’n’Revoluzzer-Sitzdisco mit Jens Raschke & Thomas Richter

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Willkommen 2018! Und was für ein Jahr das wird: 100 Jahre Demokratie – selbstverständlich made in Kiel! – und auch noch 50 Jahre 1968. Wenn das mal kein Grund zum Auflegen ist. Denken sich auch die beiden stadtbekannten Sitzdiscjockeys Thomas Richter und Jens Raschke und revoluzzen, was das Zeug hält. Vom friedlichen Martin-Luther-King-Revolutionssong über die schmutzigsten audiophilen Machwerke der sogenannten „sexuellen Revolution“ bis zum ultimativen Beatles-Rausschmeißer „Revolution No. 9“ bleibt heute kein revolutionäres Auge trocken. Kommen Sie und revoluzzen Sie mit – denn revoluzzen geht auch im Sitzen!

Eintritt: 5,-

Do., 26.04. | Alltagsausklang

20.00-21.00 Eine gute Stunde

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Mal musikalisch, mal literarisch, mal nachdenklich, mal wundersam. Eine Gute Stunde bietet sechzig Minuten Alltagsausklang überraschenden Inhalts. Wer eine gute Stunde selbst gestalten möchte, melde sich im Kulturbüro.
Infos unter 0431-564657 oder info(at)hansa48.de

Eintritt frei - Hut geht rum

Do., 26.04. | Hansafilmpalast

20:00 laDIYfest presents: queerfeministischer filmmonat

drei termine. drei filme. lasst euch überraschen! weitere infos: www.facebook.com/ladiyfestkiel/ facebook.com/ladiyfestkiel/

Eintritt: gegen Spende

Fr., 27.04. | Konzert

20:30 Duo Pianlola – deutsch/argentinisches Chansontheater

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Eine wunderbare Mischung aus Berliner Kabarett & Tangomusik.
Lola Bolze und Jorge Idelsohn interpretieren Chansons und Tangomusik von Claire Waldoff bis Homero Manzi ganz neu und verpacken sie in amüsante Geschichten.

Programm: Von Berliner bis Argentinier
Der elegante südamerikanische Pianist Alois soll bis zum nächsten Morgen eine neue Komposition in der Philharmonie abgeben. Mitten in einem Kreativitätstief trifft er auf die Berliner Portiersche Lola. Die Quasselstrippe erzählt ihm ihr ganzes Leben – inklusive aller Männergeschichten. Und dabei wird sie ohne es zu merken zur Muse für Alois ...

Die Musik: Lieder aus den 1920er bis 1960er Jahren werden neu interpretiert und mit argentinischer Tangomusik kombiniert. Eben typisch Duo PianLola – humorvoll, irgendwie retro und doch topaktuell. Eine Kostprobe gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=D5dtqL1-o44

Weitere Infos:
www.pianlola.de

Eintritt: 9,- / 7,- (erm.)

Sa., 28.04. | Flohmarkttag

10:00 FahrradFlohmarkt // 12:00 Schallplattenflohmarkt

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10:00 Fahrradflohmarkt

Es ist wieder so weit: wie in jedem Jahr veranstaltet die Fahrradselbsthilfe im Hof der Hansastraße 48 am letzten Samstag im April, dem 28.4.2018, von 10 bis 15 Uhr einen Fahrradflohmarkt.
Es darf mit Allem rund ums Rad gehandelt werden: Fahrräder, Teile, Zubehör, Literatur, leere Epo-Ampullen etc. Anbieter sind willkommen, gerne auch nur mit dem Kellerrad. Die Standgebühr beträgt einen Euro, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der zweite Fahrradflohmarkt wird im Herbst stattfinden.

Eintritt: frei

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12:00 Schallplattenflohmarkt

Wie immer seid Ihr von 12- 17 Uhr ihr herzlich zum Stöbern, Handeln, Tauschen, Kaufen und Verkaufen und Fachsimpeln eingeladen.

Für´s Ambiente wird es Kaffe & Kuchen, Getränke an der Bar, sowie Musik vom Plattenteller und mehr geben.

Mitmachen?
Wer etwas verkaufen möchte, melde sich bitte unter forthesoul@gmx.de, damit wir platztechnisch planen können.

Gegen eine Standgebühr von 3,- Euro pro Meter könnt ihr eure Schallplatten, CD´s, Kassetten, Ghettoblaster, Equipment, Zubehör, etc. feilbieten.
Aufbau ist ab 11 Uhr und es wird genug Stühle und Tische geben.

Wir freuen uns auf ein schönen und hoffentlich sonnigen Schallplattenflohmarkt mit euch! Paralell dazu wird draussen im Innenhof auch wieder der Fahrradflohmarkt stattfinden.
Kommt vorbei und bringt eure FreundInnnen mit!

Eintritt: frei

Sa., 28.04. | politische Bildung

17:30 Lateinamerikatage 2018 – Workshops – Lesung – Konzert

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17:30 Uhr Workshop: Sin maíz no hay país (kollektiv tonalli)
19:30 Uhr Lesung: MAIZ (kollektiv tonalli)
22:00 Uhr Konzert: Cochilokos (Folklore, Rock, Reggae)

Lateinamerikatage 2018 in Kiel

Als Teil des Jahresprogramms zu den Nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (SDGs) veranstaltet das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) die dreiteilige Reihe „Lateinamerikatage 2018“. Neben einem interkulturellen Veranstaltungsangebot rund um Mittel- und Südamerika wird es verschiedene Workshops, Vorträge und musikalische Darbietungen geben. Natürlich besteht dabei auch die Möglichkeit, sich mit anderen Akteuren*innen aus der Szene zu vernetzen.
Ganz besonders interessiert uns in diesem Zusammenhang die Perspektive der süd- und mittelamerikanischen Länder auf die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. In verschiedenen Veranstaltungsformaten wird anhand von länderspezifischen Beispielen darüber berichtet, welche Entwicklungen sich vor Ort bezüglich der SDGs ergeben. Ein Fokus wird u.a. auf folgenden Zielen liegen: Bekämpfung von Armut und Hunger, Ernährungssicherheit, nachhaltige Landwirtschaft, Bildung, Gesundheit, Klimawandel, Gendergerechtigkeit, Verminderung von Ungleichheiten, Frieden und Gerechtigkeit sowie der Netzwerkarbeit zur Erreichung neuer Ziele.
Die Veranstaltungen der Reihe in der Hansa48 finden am 28. April 2018 sowie am 26. und 27. Mai 2018 statt. Alle Veranstaltungen können ohne Voranmeldung besucht werden.
Wenn Sie Fragen oder Anregungen zu den Veranstaltungen der Lateinamerikatage haben, melden Sie sich gerne bei uns. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Das Programm der Lateinamerikatage 2018 in Kiel am 28.4.2018: Workshop und spanisch-deutsche Lesung des kollektiv tonalli mit ihrem Programm MAIZ sowie Musik der Band Cochilokos.

Im Rahmen der dreiteiligen Reihe „Lateinamerikatage 2018 in Kiel“ organisiert durch das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. wird das kollektiv tonalli einen informativen Abend zu den Themen Saatgut und Ernährungssouveränität gestalten. Dabei werden sie die Folgen von Eingriffen in Biodiversität, Gesellschaft und Umwelt sowie den hierzu entstehenden Widerstand anhand des Länderkontexts Mexiko beleuchten. Konkret geht es um das Aussterben der Kulturpflanze Mais, die durch Optimierungsprozesse des Saatguts und den Einsatz von Gentechnik von einem Kulturgut zur industrialisierten Ware wurde.
In dem Workshop Sin maíz no hay país und der anschließenden spanisch-deutschen Lesung MAIZ wird das Künstlerkollektiv Perspektiven und Gründe für das Aussterben des Getreides, dessen biologische Vielfalt, sowie historische, kulturelle und künstlerische Bedeutungen aufzeigen. Die Vortragenden berichten von ihren Erfahrungen und laden alle Interessierten zu einem Austausch ein. Es erwartet Sie ein informativer und kultureller Abend.

Inhalt des Workshops: Sin maíz no hay país! Saatgutvielfalt und Ernährungssouveränität in Mexiko mit Santiago Penedo und Constanze Lemmerich (Programm „Bildung trifft Entwicklung“ und treemedia e.V.)
Zugang zur Ernährung ist ein Grundrecht. Doch wissen wir Konsumenten überhaupt noch woher unsere Lebensmittel kommen? Zu welchen Bedingungen werden sie produziert und wer kontrolliert und steuert die Produktion, die Verteilung und den Verkauf vom Saatgut? In dem Workshop beschäftigen wir uns am Beispiel des Mais und der Milpa, dem traditionellen Agrarraums Mittelamerikas, warum die Erhaltung der Vielfalt von Saatgut Grundlage von Ernährungssouveränität ist, welchen Einfluss transnationale Abkommen, welche Kontrollmacht Unternehmen im Saatgutbereich haben und wie sich Widerstand vor Ort artikuliert.

Abschließend sorgt die Band Cochilokos für den musikalischen Abschluss mit lateinamerikanischen Klängen. Die Musiker freuen sich auf einen tanzreichen Abend zu Folklore, Rock und Reggae.

Die Veranstaltung ist Teil des SDG-Jahresprogramms des BEIs und wird unterstützt von: Engagement Global im Auftrag des BMZ und „Bingo! Projektförderung“.

Information kollektiv tonalli: www.kollektivtonalli.de ; FB: kollektiv tonalli
Information Cochilokos: FB: Cochilokoskiel

Weitere Informationen und Kontakt unter:
Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI), Susanne Reh und Marieke Fischer (Projekt „Lateinamerikatage 2018 in Kiel“), email: projekt(at)bei-sh.org, Tel.: 0431-67939900, www.bei-sh.org/lateinamerikatage-2018.html.

Eintritt: frei – Spenden erwünscht, es ist keine Anmeldung erforderlich



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