Februar 2017 in der hansa48

Di., 28.02. | Hansafilmpalast

20.00 laDIYfest Kiel – Kinomonat im Hansafilmpalast

Vier Wochen, vier Filme. Im Februar, immer dienstags. Naschies und Popcorn. Alle Filme Original mit deutschen UT. Überraschung.

Eintritt gegen Spende

Di., 28.02. | Spielkultur 20.00

Doppelkopfabend

Regelmäßig am letzten Dienstag im Monat doppelkopfen mit Tischwechsel, immer neuen MitspielerInnen, und am Ende was zu gewinnen. Ein großer Spaß!

Di., 28.02. | Hansafilmpalast

20.00 Filmemacher-Stammtisch

Interessierte sind herzlich eingeladen. Mehr Infos unter www.filmszene-sh.de.

März 2017 in der hansa48

Mi., 01.03.| Theater

20.00 GlasEisenBeton zeigt: Maria Stuart von Friedrich Schiller

Die Vorstellung ist ausverkauft. Restkarten mit Glück an der Abendkasse.

Do., 02.03. | Theater

20.00 GlasEisenBeton zeigt: Maria Stuart von Friedrich Schiller

Die Vorstellung ist ausverkauft. Restkarten mit Glück an der Abendkasse.

Fr., 03.03. | Konzert

20.30 Die Reihe Minnesota Music Masterpieces präsentiert: Aby Wolf / Support: Elena Schmidt-Arras

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Nach Chastity Brown, Maida und deVon Gray ist mit Aby Wolf die vierte Künstlerin aus Minneapolis Gast der Reihe Minnesota Music Masterpieces in der Hansa48. Ihre Musik ist nach eigener Aussage Elektropop, in der Szene in Minneapolis gilt sie vielen Künstlern als gerngesehene Projektpartnerin, Dessa (Doomtree) bezeichnet sie gar als ihre „harmonische Geheimwaffe (‚secret weapon of harmony‘)“. Aby Wolf besticht durch ihre klare und reine Stimme, die Songs leben von vielen Seelen, die in den Liedern zusammenfinden, die sich Zeit lassen beim Kennenlernen, bevor sie sich verweben.
Ein Kritiker schrieb, daß die Lieder Gefühle hervorrufen, wie es nur „der richtige Moment“ könne, zum Beispiel: Frühlingskartoffeln mit der Forke auszugraben (um nicht das Bild von der guten Flasche Wein verwenden zu müssen). Es stimmt: ein perfekter Moment, und mal einer, der ungewöhnlich ist.

Über Elena Schmidt-Arras:
Allein mit sich, ihrer Stimme und einem Mehrspurgerät erzeugt die Schauspielerin Elena Schmidt-Arras aus vielen Einzelstimmen eine dichte, klangvolle Atmosphäre die den Zuhörer in eine Welt aus schwedischen und selbst komponierten Liedern entführt. Nach ihrer Schauspielausbildung in Hannover hat Elena Schmidt-Arras ein Aufbaustudium im Fach skandinavische Volksmusik/Gesang im schwedischen Städtchen Malung absolviert. Inspiriert und bereichert durch ihre Erfahrungen dort spinnt sie den Faden der in den weiten Wäldern gesäten musikalischen Ideen für sich stetig weiter.

Eintritt: 10,- / 8,- erm. / 5,- Hartz IV

Di 07.03. | Spielkultur

19.30 Skatabend

An alle Skatbrüder und –schwestern, -onkel und -tanten! Wer Lust auf einen netten Skatabend hat, kann immer am ersten Dienstag im Monat in die hansa48 kommen. Egal welches Niveau, Hauptsache Spaß!

Di., 07.03. | Hansafilmpalast / Politische Bildung

20.00 Griechenland-Soli-Komitee zeigt im Hansafilmpalast: Water Makes Money

Ein Film von Leslie Franke and Herdolor Lorenz

Wasser ist neben der Luft, die wir atmen, das wichtigste Element für den Menschen und die Tier- und Pflanzenwelt. Am 27. Juli 2010 wurde der Zugang zu sauberem Trinkwasser von der Vollversammlung der UNO in die allgemeine Erklärung der Menschenrechte aufgenommen. Und doch wird das Wasser zunehmend den Geschäftsinteressen privater Konzerne unterworfen, die ausschließlich dem Wohl ihrer Aktionäre verpflichtet sind. Das ist keineswegs nur ein Problem der Entwicklungsländer. Überall, wo finanzschwache Kommunen nach Entlastung suchen, klopfen die zwei weltgrößten Wasserkonzerne VEOLIA oder SUEZ an die Tür. Gemeinsam bilden sie ein undurchsichtiges Duopol, das zum Beispiel in Frankreich mittlerweile etwa 80 Prozent der Bevölkerung mit Wasser versorgt. Die Folgen: rasant steigende Verbraucherpreise, Intransparenz und oft auch Korruption. Die Globalplayer haben aber auch gelernt. Sie bestreiten, etwas mit Privatisierung zu tun zu haben. Ihre neuen Geschäftsmodelle haben klangvolle Namen wie “Public Private Partnership” oder “Cross Border Leasing”. Aber der Effekt ist der gleiche geblieben.
Der Film „Water makes Money“ dokumentiert, mit welchen Methoden sich Städte und Gemeinden die Kontrolle über ihr Wasser abhandeln lassen. Der Film zeigt, dass die unternehmerischen Risiken den Steuerzahlern aufgebürdet werden, der Gewinn aber privatisiert wird. Und er zeigt, wie es in etlichen Regionen gelungen ist, die Selbstbestimmung über das Lebenselixier Wasser zurück zu holen.

Eintritt frei, Spenden erbeten

Mi., 08.03. | Schallplattenaktivismus

20.00 Das Vinylitätenkabinett präsentiert zum Internationalen Frauentag: #GrrrlsOnStage mit Lexi Love, Sugarhigh & Lovestoned

Beim Vinylitäten-Kabinett bekommen lokale DJs die Möglichkeit, ein spezielles Set zu spielen, welches sie immer schon einmal auflegen wollten, aber noch nie die Möglichkeit dazu bekommen haben. Anlässlich des Internationalen Frauentages gibt es heute ausschließlich FemaleRap und HipHop zu hören.   #GrrrlsOnStage-Rückblende: Am 8. März 1910 beschließt die II. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz in Kopenhagen, an der mehr als 100 Delegierte aus 17 Ländern teilnehmen, auf Initiative der Sozialistin Clara Zetkin, die Einführung eines jährlichen Internationalen Frauentages... 106 Jahre später in der Hansa48: Lexi Love, Sugerhigh&Lovestoned spielen anlässlich des Frauenkampftages am 8. März bei uns das Vinylitätenkabinett. Freut euch auf Female Rap und feinsten Hip-Hop. Die Steigerung von Grrrls to the Front heißt #GrrrlsOnStage

Eintritt: frei

Do 09.03. | Alltagsausklang

20.00-21.00 Eine gute Stunde

An jedem zweiten und vierten Donnerstag im Monat lädt die Hansa48 zum Alltagsausklang der überraschenden Art. Auf der kleinen Kneipenbühne bietet sich demjenigen, der neugierig ist und der Sinn nach etwas Ablenkung steht, ein sechzigminütiges Überraschungsprogramm! Mal musikalisch, mal literarisch, mal nachdenklich, mal wundersam. Interessierte Musiker, Autoren und anderweitig Talentierte, die ihre Arbeit oder Künste vorstellen möchten, haben hier die Möglichkeit, dies zu tun.
Infos unter 0431-564657 oder info(at)hansa48.de

Eintritt frei - Hut geht rum

Fr., 10.03. | Konzert

20:00 Klownhouse Tourz und Kollektivkultur präsentieren: Nothington und Gäste

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NOTHINGTON
In der letzten Zeit haben sich Nothington eine kleine Auszeit gegönnt und so gut wie keine Shows gespielt. Umso mehr freuen wir uns bekanntgeben zu dürfen: Zum zehnjährigen Jubiläum ihres ersten Albums, das 2007 via BYO Records erschien, kommt die Band zum erstenmal seit 2012 wieder auf Tour. Ihr dürft Songs von allen Alben sowie auch brandneue Stücke erwarten.

JOE MCMAHON (acoustic)
Längst ist er nicht mehr "nur" der Frontmann von Smoke OrFire. Das Soloalbum unseres lieben Freundes, den die Liebe mittlerweile von Boston nach Münster verschlagen hat, ist einfach so hervorragend vielschichtig und geht direkt in's Herz. Kitsch und zuviel Pathos bleiben hier außen vor. Ehrlicher, liebenswerter Typ und die genau die passende Musik.

VVK: 12,- / AK: 15,-

Sa., 11.03. | Konzert

20.30 Binoculers: Sun Sounds-Tour / Support: Janina Dunklau

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Es beginnt in einem alten Haus auf dem Land bei Bremen: Nadja Rüdebusch und Daniel Gädicke ziehen sich für eine Weile aus Hamburg zurück, um in der niedersächsischen Provinz die Ruhe für neue Songs zu finden.

Dort entsteht, was nun auf „Sun Sounds“, dem vierten Album der Binoculers-Diskographie - und dem zweiten Album in Duo-Formation - zu hören ist. Englands Psychedelia der sechziger Jahre, der US-amerikanische Dreampop der Gegenwart, die Intimität und Abgründigkeit von Bands wie The Notwist oder Sparklehorse – musikalische Pole, zwischen denen sich Binoculers seit den Anfängen bewegt. Doch nie hat diese Musik so geleuchtet und war so unmittelbar erlebbar wie auf diesem erstaunlichen Album.

Nach der kreativen Ruhe auf dem Land wechseln Nadja und Daniel wieder in die Großstadt, wo sie sich im Hamburger Konservatorium und im eigenen Studio einschließen und „Sun Sounds“ einspielen, produzieren und abmischen. Mit Hilfe von Gitarre, Klavier, Schlagzeug und Harmoniegesängen wachsen die Songs, öffnen und entfalten sich. Uralte Synthesizer, Field-Recordings und Soundscapes kommen hinzu und tauchen das Album in das unwirkliche Licht einer psychedelischen Sonne.
Doch es gibt auch Schatten - die oft dunklen und dystopischen Texte des Duos fügen der Musik eine zweite, bildhafte Ebene hinzu. Sowohl Nadja als auch Daniel kreieren außerhalb von Binoculers Musik für Spielfilme und Dokumentationen – gut möglich, dass sich das Hören mit dem Sehen verbindet und gegenseitig beeinflusst.

Was dort im geschützten Kosmos des eigenen Studios entstanden ist, gelingt den beiden Multi-Instrumentalisten und Produzenten aber auch live ganz ausgezeichnet. Auf ihren Konzerten kreieren Binoculers eine dichte und raumgreifende Atmosphäre, wie man sie von einem Duo so wohl kaum erwarten würde.
2017 ist die Band endlich wieder live zu erleben auf ausgedehnten Touren durch Deutschland und das benachbarte Ausland.

www.binoculers.de facebook.com/Binoculersmusic

Die Singer/Songwriterin Janina Dunklau eröffnet mit ihrer zarten aber auch rauhen Stimme mit Liedern sowohl auf deutsch als auch englisch den Abend.

Eintritt: 10,- / 8,- erm. / 5,- Hartz IV

Di., 14.03. | Ausstellungseröffnung

19.30 Marlene Sophie Hohmeier: Let Sleeping Dogs Fly

Die neue Ausstellung aus Grafiken und Animationen von der Gestalterin des aktuellen Programmheftes der Hansa48. www.marlene-sophie.de

Eintritt: frei

Mi., 15.03. | Vortrag

19.30 Rote Hilfe Kiel präsentiert: Ein Leben für die Freiheit – Leonard Peltier und der indianische Widerstand bis heute

Mit Michael Koch (Tokata-LPSG RheinMain e. V.)
Zwei Monate nach dem der frühere US-Präsident Barack Obama die Begnadigung und vorzeitige Haftentlassung des indianischen politischen Gefangenen Leonard Peltier abgelehnt und der neue Präsident Donald Trump den Weiterbau der Dakota Access sowie Keystone XL Pipeline durchgewunken hat, wird die Veranstaltung auch auf diese aktuellen Entwicklungen eingehen. Michael Koch, Mitautor des Buches „Ein Leben für die Freiheit – Leonard Peltier und der indianische Widerstand“ und auch Singer/Songwriter der CD „One Life for Freedom – Songs for Leonard Peltier and the Protectors of Water“ wird am 15.3.2017 mit einem Mix aus freiem Vortrag, Lesung, Livemusik sowie Film- und Bildershow Völkermord- und Kolonialisierungsgeschichte an den Native Americans, Geschichte des indigenen Widerstands und Leben und Situation des 72jährigen, schwer erkrankten American Indian Movement – Aktivisten Leonard Peltier vorstellen. Der Mitgründer der Menschenrechtsgruppe „Tokata – LPSG RheinMain e. V. – Verein zur Unterstützung indianischer Jugend-, Kultur- und Menschenrechtsprojekte & Leonard Peltier Supportgroup“ ist seit über 17 Jahren in der Soliarbeit für politischen Gefangene in den USA engagiert und steht direkt mit Peltier, dessen Familie und Anwälten in regelmäßigen Kontakt. In Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Scheswig-Holstein

Eintritt: frei

Do., 16.03. | Konzert

20.00 Sam Densmore: Heavy Mellow

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Der in Portland, OR/USA, ansässige Sänger, Songwriter und Musikproduzent Sam Densmore kündigt mit dem Album: Heavy Mellow sein Europa-Debut an. Diese Neuerscheinung wird zeitgleich mit der Solo-Akustik Tour in Deutschland, der Schweiz und Österreich am 3. März 2017 auf den Markt kommen.  Die Musik: alternative country

Densmore hat als Künstler, Produzent und Toningenieur mit einigen der prominentesten Studio Cats des Musikgeschäfts zusammengearbeitet, unter anderem Mike Coykendall (She & Him/M. Ward), Jeremy Wilson (Dharma Bums/Pilot/Cribs), Scott Swayze (Modest Mouse/Dub Narcotic), Barrett Jones (Foo Fighters/Nirvana/Melvins) und Ezra Holbrook (Decemberists/Minus 5).

Eintritt: 7,- / 5,- Hartz IV

Fr., 17.03. | Konzert

21.00 Kneipenkonzert #77: Di Chuzpenics

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Lieder über Liebe, Armut und so manchen Tunichtgut, Tänze voll schwelgender Wehmut und schelmischem Übermut: Klesmer-Musik lebt da, wo Menschen sind - im alten jüdischen Zentrum Krakau ebenso wie im Waschsalon nebenan. Oboe, Geige und Akkordeon sind rasch ausgepackt und geben sich unverstärkt ein Stelldichein mit dem Gesang. "Di Chuzpenics" trifft man munter musizierend, unbekümmert auf Parkett und unter Kronleuchtern oder in eine Sofaecke gequetscht zu später Stunde. "Di Chuzpenics" spielen jiddische Musik in ihrer ganzen Bandbreite und Bodenständigkeit. Vielfältiger Klesmer ohne Klarinette!

Eintritt: 3,-

Sa., 18.03. | Politische Bildung

20.00 La Higuera präsentiert: Ulrike Herrmann: Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung

Lesung & Diskussion

» Die herrschende ökonomische Lehre bildet nicht die Realität ab. Bereits bei Smith, Marx und Keynes hingegen findet sich fast alles, um unser Wirtschaftssystem zu verstehen.«

Warum kommt es zu Finanzkrisen? Warum sind die Reichen reich und die Armen arm? Wie funktioniert Geld? Woher kommt das Wachstum? Schon Kinder stellen diese Fragen – aber die Ökonomen können sie nicht beantworten. Viele basteln an theoretischen Modellen, die mit der Realität nichts zu tun haben. Leider kosten die Irrtümer der Ökonomen nicht nur Milliarden, sondern sogar Menschenleben. Wer verstehen will, was falsch läuft, muss die Klassiker kennen: Adam Smith, Karl Marx und John Maynard Keynes. Sie werden an den Universitäten kaum, falsch oder gar nicht mehr gelehrt. Dabei haben diese drei Theoretiker die besten Antworten gegeben. Man muss sie neu entdecken.
Zur Autorin:
Ulrike Herrmann ist Wirtschaftskorrespondentin der "tageszeitung" (taz). Sie ist ausgebildete Bankkauffrau, war an der Henri-Nannen-Schule für Journalismus und hat Geschichte und Philosophie an der FU Berlin studiert. Von ihr stammen die Bücher "Hurra wir dürfen zahlen. Der Selbstbetrug der Mittelschicht" (Piper 2012), "Der Sieg des Kapitals. Wie der Reichtum in die Welt kam: Die Geschichte von Wachstum, Geld und Krisen" (Piper 2015) sowie „Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung“ (Westend 2016).

Kartenvorverkauf: 
Buchladen ZAPATA (Wilhelmplatz 6, 24116 Kiel)
Antiquariat DIDEROT (Gutenbergstr. 5, 24116 Kiel)
Kartenreservierung: 
Kulturbüro Hansa48 unter Tel.: 0431-564657
(bitte beachten: telefonisch reservierte Karten, die am Tag der Veranstaltung nicht bis 19:30 an der Abendkasse abgeholt werden, gehen in den freien Verkauf)

Eintritt: 10,- / 7,- erm. / 4,- Hartz IV

Di., 21.03. | Konzert

20:00 ByteFM, FastForward, Kulturnews und Hansa48 präsentieren: Digger Barnes - The Diamond Road Show

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Ein stillgelegter Freizeitpark, am Straßenrand zwei alte Dinosaurier aus Fiberglas. Ein Auto fährt vorbei und wirbelt Staub auf. Am Steuer ein Mann mit Schnauzer, auf der Rückbank ein Gitarrenkoffer.

Seit zehn Jahren dokumentiert der Singer-Songwriter Digger Barnes auf seinen Platten das Leben on the road. Geschichten voller Sehnsucht, Melancholie und morbidem Charme sind sein Markenzeichen und liefern den Stoff für die "Diamond Road Show". Die "Diamond Road Show" ist ein Roadmovie der besonderen Art, ein Bastard aus Kino und Konzert. Digger Barnes hat dieses Show-Format zusammen mit dem Maler und Trickfilmkünstler Pencil Quincy erfunden. In den letzten Jahren wurden von Barnes viele Kilometer zurückgelegt, um die "Diamond Road Show" im In- und Ausland auf die Bühne zu bringen. Doch auch an diesem Punkt bricht der Eigenbrödler mit der Norm: anstatt die Filmshow nur in Clubs oder Kinos aufzuführen, geht es auch auf Tour darum, sich genau wie im Roadmovie, an möglichst unterschiedliche Orte zu begeben. Barnes ist auf seinem Roadtrip in Friedhofskapellen, alten Tankstellen, Eisenbahnwaggons und besetzten Häusern aufgetreten und schreckte auch nicht vor Shows in psychiatrischen Einrichtungen, Staatstheatern und Flugzeughangars zurück. Durch das ständige Unterwegssein verschwimmt das reale Leben von Digger Barnes mit den Episoden der "Diamond Road Show", und auch auf seinem neuen Album "Near Exit 27" verwischen Realität und cineastische Fiktion.
„Near Exit 27" erscheint am 10.3.2017 auf dem eigenen Label "Barnes & Quincy". Ab März ist Digger Barnes zusammen mit Pencil Quincy und der "Diamond Road Show" im deutschsprachigen Raum auf Tour.

Links www.diggerbarnes.net www.diamondroadshow.com www.barnesandquincy.com https://www.facebook.com/diggerbarnesmusic

12,- VK / 15,- AK

Mi 22.03. | Hansafilmpalast

Revolution mit bloßen Händen. La trajectoire d’un peuple. Le Burkina Faso.

Hans-Georg Eberl – Regisseur, Anarchist und Aktivist – ist bei der Filmvorführung anwesend.
«Revolution mit bloßen Händen. Le trajectoire d’un peuple. Le Burkina Faso” ist ein filmisches Dokument der Erinnerung an den Volksaufstand am 30. und 31. Oktober 2014 in Burkina Faso, der den Sturz des diktatorischen Regimes von Blaise Compaoré herbeigeführt hat. Der Film nähert sich unterschiedlichen ProtagonistInnen des Aufstandes an und besucht symbolkräftige Orte des Geschehens. Er stellt die Frage nach Motivationen und Gründen in den Lebensbedingungen der Bevölkerung sowie in den Erinnerungen an vorausgegangene Kämpfe der letzten Jahrzehnte. Die Erzählungen beteiligter Personen sprechen davon, wie Frauen, Männer, Jugendliche, sich ohne Waffen zu einem Nein gegen ein diktatorisches und militarisiertes Regime erhoben haben, in der Überzeugung, dass eine entschlossene Bevölkerung im Stande ist, gegen jede noch so große Über-macht zu siegen. Darüber hinaus fragt der Film nach Hoffnungen und Erwartungen der verschiedenen ProtagonistInnen des Aufstands für eine zukünftige Gesellschaft: Eine Diktatur wurde gestürzt, aber welche politischen und sozialen Veränderungen müssen erst noch erreicht werden?
Nicht zuletzt möchte “Revolution mit bloßen Händen. Le trajectoire d’un peuple. Le Burkina Faso” Erfahrungen, die in Burkina Faso gemacht wurden, mit denjenigen teilen, die in Afrika und anderwo auf der Welt nach einer wirklichen demokratischen und gerechten Veränderung streben.
70 Min.
Originalsprachen: Französisch, Morée
OmU Deutsch
Regie: Moussa Ouédraogo, Hans-Georg Eberl
Produktion: 2016, Burkina Faso / Österreich
Projektpartnerinnen: Rosa Luxemburg Stiftung / Regionalbüro Westafrika; GRADES; Afrique-Europe Interact; Frauen für das Recht auf Wohnen; u.a.
In Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Scheswig-Holstein

Do 23.03. | Alltagsausklang

20.00-21.00 Eine gute Stunde

An jedem zweiten und vierten Donnerstag im Monat lädt die hansa48 zum Alltagsausklang der überraschenden Art. Auf der kleinen Kneipenbühne bietet sich demjenigen, der neugierig ist und der Sinn nach etwas Ablenkung steht, ein sechzigminütiges Überraschungsprogramm! Mal musikalisch, mal literarisch, mal nachdenklich, mal wundersam. Interessierte Musiker, Autoren und anderweitig Talentierte, die ihre Arbeit oder Künste vorstellen möchten, haben hier die Möglichkeit, dies zu tun.
Infos unter 0431-564657 oder info(at)hansa48.de

Eintritt frei - Hut geht rum

Fr., 24.03. | Konzert

20.30 Worth: Pardon Me

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Von den ersten Tönen an zieht WORTHs Titeltrack "Pardon me" seinen Zuhörer in einen magischen Bann. Dieses 3. Studioalbum verbindet die Tiefe und den dynamischen Fluss moderner Klangwelten mit dem rohen Soul der alten Schule. Die Musik ist betörend und vertraut, und hat die eindringliche Frische des Neuen - dieser Sound, den du nicht aufhören kannst auf deiner Anlage rauf und runter zu spielen. "Pardon me" zeigt Christopher Worth in seinem Element.
Das breite Timbre seiner Stimme ist warm, sinnlich und ehrlich. An manchen Stellen entfaltet sie die samtige Breite eines John Legend ("I Need You", "Tides"), an anderen wiederum überrascht Worth durch den ungezähmten Stimmumfang eines Paul McCartney ("Care", "Bayou"). In seinen ruhigen Passagen erschließen sich Ähnlichkeiten mit Amos Lee und sogar D'Angelo. In ihrer Essenz wurde die kraftvolle Stimme durch die Schule des Souls geschmiedet.
Christopher Worths erste musikalische Einflüsse stammen aus dem Hip-Hop und dem R&B der Neunzigerjahre, die im drückenden Beat von "Pardon Me" deutlich zutage treten. Seine Performances verkörpern die Freiheit und den Ausdruck des Rock'n'Rolls: die aggressiven Drums dominieren den Soundmix. Der Beat bleibt tief und lebhaft und greift dabei Elemente der roots und folk music auf. Die Instrumentalisierung breitet zusätzlich einen üppigen Klangteppich aus.
Über die Dauer des Albums erkundet die Band sanfte Akustik-Täler, urbane Hintergassen und elektrisierende Höhen, die in der imposanten Hymne "Fallen Leaves" kulminieren. Es ist die Kombination dieser Elemente die die Musik von WORTH definieren.
Die Qualität seiner live Performance ist die natürliche Ergänzung seines hochwertigen Songwritings. "Dieses Album ist die Vollendung eines Jahrzehnts künstlerischen Schaffens", sagt Worth, und das wird bereits beim ersten Reinhören offenbar. Die Songs sind gleichermaßen catchy wie zeitlos und zugleich provokativ und philosophisch. Vom melodischen Aufbau von "Stay Here With Me", über die sinnlichen Wogen von "Tides", bis hin zu der jazzy Hookline von "I Need You", Worths Kompositionen verführen ohne sich aufzudrängen. Die Stimmen verschmelzen in beflügelnden Melodien und seine Texte wirken organisch und echt. All seine Songs entstammen einem tiefen Brunnen an Lebenserfahrung und Gefühl.
Orchestriert von einem hochkarätigen Musiker und Songwriter, "Pardon me" versinnbildlicht das Leben als Reise. Es ist das frische und monumentale Lebenswerk eines gemachten Künstlers. www.worth-music.co

Eintritt: 10,- / 8,- erm. / 5,- Hartz IV

Sa., 25.03. | Musikkabarett

20.00 Turid Müller: Teilzeitrebellin

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Das Musikkabarett-Programm von Turid Müller ist ein Rundumschlag durch aktuelle Fragen und allgemein-menschliche Lebensthemen: Zum Beispiel wie interstellare Beziehungsprobleme entstehen, wie kapitalistische Fehlentwicklungen kulinarisch zu lösen sind oder wie Kinder zukunftsträchtig in den Schlaf gesungen werden. - Das zeigt die Newcomerin mit schauspielerischem Einsatz und abwechslungsreicher Musik. In der Rolle der Psychologin Dr. Anne-Marie Figgen entgleitet ihr ein Business-Vortrag. Am Klavier begleitet sie Stephan Sieveking.

"Von unbekannt auf 100 – ja, das gibt’s noch! Gleich mit ihrem Debutprogramm beweist Turid Müller, dass sie dem Vergleich mit etablierten Kolleginnen ihres Genres locker standhält.
Bei diesem Programm stimmt einfach alles, wozu auch der hintergründige Herr Sieveking an den Tasten gehörig beiträgt. Ein Geheimtipp. Noch.“
(Edith Jeske, langjährige Haus-Texterin vom Schmidts Tivoli & Textautorin von Künstlern wie Tim Fischer oder Emmi und Willnowski)

Eintritt: 10,- / 8,- erm. / 5,- Hartz IV

So., 26.03. | Aktiv

11.00-16.00 Hans A. macht Flohmarkt

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Entspanntes Stöbern und Feilschen bei Kaffee und Kuchen auf'm Hansa48-Flohmarkt! Wer mitmachen will, der schreibt 'ne Mail an: flohmarkt(at)hansa48. Wir freuen uns auf euch und einen gemütlichen Markt-Tag.
Eure Hans A.


bildtitel ZUSÄTZLICH: THE DAD HORSE EXPERIENCE live! „Keller-Gospel“ oder Europäischer Underground mit amerikanischen Wurzeln auf einem geschenkten Tenorbanjo Musik zu machen. Inspiriert von der Musik der Appalachen und den Abgründen der eigenen Seele erfand der Bremer Dad Horse Ottn unter der Überschrift „Keller-Gospel“ einen ureigenen Mix aus Country-Gospel, Singer/Songwriter, Punk und Oom-Pah-Pah-Polka.

Di., 28.03. | Hansafilmpalast

20.00 Filmemacher-Stammtisch

Interessierte sind herzlich eingeladen. Mehr Infos unter www.filmszene-sh.de.

Di 28.03. | Spielkultur 20.00

Doppelkopfabend

Regelmäßig am letzten Dienstag im Monat doppelkopfen mit Tischwechsel, immer neuen MitspielerInnen, und am Ende was zu gewinnen. Ein großer Spaß!

Mi., 29.03. | Literatur

20.00 Lesebühne FederKiel

Immer wieder frisch und neu präsentieren drei Kieler Autoren ihre Tintenschätze bei der Lesebühne "FederKiel". Ganz zwanglos werden Literaturbegeisterte und Kulturjunkies atemlos. Entspannte Literatur für gespannte Seelen in bekannten Sälen. Die lesenden Autoren sowie weitere Infos sind auf www.facebook.com/lesebuehnefederkiel zu finden.

Eintritt: 3,-

Do., 30.03. | Konzert

20.00 „kulturgrenzenlos in concert“ – Benefiz

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Gute Musik in gemütlicher Atmosphäre. Kleine Köstlichkeiten gegen Spende. Benefiz für kulturgrenzenlos e.V.:

Kulturgrenzenlos ist ein Tandemprojekt, das Kieler und Geflüchtete zusammenbringt. Durch eine gemeinsame Freizeitgestaltung und einen kulturellen Austausch soll die gesellschaftliche Inklusion von Geflüchteten gefördert werden sowie für Kieler und Kielerinnen die Möglichkeit geschaffen werden, andere Kulturen kennen zu lernen, soziale Kontakte zu knüpfen und sich für ein weltoffenes Kiel und ein gelingendes Miteinander in unserer Gesellschaft zu engagieren. Im Vordergrund steht dabei die Begegnung auf Augenhöhe.

Eintritt gegen Spende

Fr., 31.03. | Theater

20.00 Thalamus Theater zeigt: Endstation Pasta von Jean-Michel Räber

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Eine kulinarische Weltreise mit Damenbekanntschaften Arthur, der ehemalige Haarwasserverkäufer, ist zum Fernsehkochshow-Junkie und Hobbykoch mutiert und kocht für seine Helga Spaghetti Bolognese. Das Publikum kann ihm dabei buchstäblich in die Töpfe schauen, denn Arthur kocht live auf der Bühne. Aber wie so oft, seine Angebetete verspätet sich! Also vertreibt er sich die Wartezeit mit Erzählungen über seine vielen kulinarischen Damenbekanntschaften, die aber leider alle nicht kochen konnten. Er wirbelt durch seine Küche und alsbald durch alle möglichen Schauplätze dieser Welt. Eine immer aufregendere, multi-kulinarische Reise nimmt ihren Anfang. Arthur weiß viel zu berichten über Kochrezepte, die Frauen und das Leben an sich.
Dabei schlüpft er immer wieder in neue Rollen, in Paris haucht er einer bezaubernden Französin betörende Worte ins Ohr, in Chicago ist er ein fluchender Taxifahrer, ein Milchaufschäumer-Helicopter bringt ihn in eine Mafiahöhle, vom eigenen Metzger wird er zum vegetarische Revolutionär getrieben, ein Stück höhlengereifter Emmentaler Käse entführt ihn in den Gotthard-Tunnel und im Vatikan treibt er sein Unwesen als illegitimer Sohn des Papstes.
Derweil schmurgeln die „Spaghetti Bolognese“ vor sich hin und Helga ist immer noch nicht in Sicht. Arthur begibt sich auf eine letzte, gefährliche Reise quer durch den Dschungel bis in die Harems von Kairo.
Von schlechten Köchinnen verfolgt, sieht die Endstation Pasta für Arthur eher verkocht und klebrig aus, als wie geplant al dente. Seinem unvergleichlichen Charisma aber kann all dies nichts anhaben, schon bald wird es zu einem neuen Abenteuer aufbrechen.
In der neuen Inszenierung der Thalamus Theaters entfaltet sich ein künstlerisches Geschmacksbouquet von scharfer Ironie bis zart schmelzender Romantik von rasantem Slapstick bis zum originellen Küchenzauber.

Eintritt: 10,- / 8,- erm. / 5,- Hartz IV

April in der hansa

Sa., 01.04. | Theater

20.00 Thalamus Theater zeigt: Endstation Pasta von Jean-Michel Räber

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Eine kulinarische Weltreise mit Damenbekanntschaften Arthur, der ehemalige Haarwasserverkäufer, ist zum Fernsehkochshow-Junkie und Hobbykoch mutiert und kocht für seine Helga Spaghetti Bolognese. Das Publikum kann ihm dabei buchstäblich in die Töpfe schauen, denn Arthur kocht live auf der Bühne. Aber wie so oft, seine Angebetete verspätet sich! Also vertreibt er sich die Wartezeit mit Erzählungen über seine vielen kulinarischen Damenbekanntschaften, die aber leider alle nicht kochen konnten. Er wirbelt durch seine Küche und alsbald durch alle möglichen Schauplätze dieser Welt. Eine immer aufregendere, multi-kulinarische Reise nimmt ihren Anfang. Arthur weiß viel zu berichten über Kochrezepte, die Frauen und das Leben an sich.
Dabei schlüpft er immer wieder in neue Rollen, in Paris haucht er einer bezaubernden Französin betörende Worte ins Ohr, in Chicago ist er ein fluchender Taxifahrer, ein Milchaufschäumer-Helicopter bringt ihn in eine Mafiahöhle, vom eigenen Metzger wird er zum vegetarische Revolutionär getrieben, ein Stück höhlengereifter Emmentaler Käse entführt ihn in den Gotthard-Tunnel und im Vatikan treibt er sein Unwesen als illegitimer Sohn des Papstes.
Derweil schmurgeln die „Spaghetti Bolognese“ vor sich hin und Helga ist immer noch nicht in Sicht. Arthur begibt sich auf eine letzte, gefährliche Reise quer durch den Dschungel bis in die Harems von Kairo.
Von schlechten Köchinnen verfolgt, sieht die Endstation Pasta für Arthur eher verkocht und klebrig aus, als wie geplant al dente. Seinem unvergleichlichen Charisma aber kann all dies nichts anhaben, schon bald wird es zu einem neuen Abenteuer aufbrechen.
In der neuen Inszenierung der Thalamus Theaters entfaltet sich ein künstlerisches Geschmacksbouquet von scharfer Ironie bis zart schmelzender Romantik von rasantem Slapstick bis zum originellen Küchenzauber.

Eintritt: 10,- / 8,- erm. / 5,- Hartz IV



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